28.04.2007 Boxnacht in Oberhausen
Felix Sturm hat sich den WBA-Weltmeistertitel im Mittelgewicht zurückgeholt. Der 28-Jährige gewann in Oberhausen die Revanche gegen Titelverteidiger Javier Castillejo über zwölf Runden einstimmig nach Punkten Er hatte den WM-Gürtel am 15. Juli 2006 durch Technischen K.o. gegen den Spanier verloren. 
Der bereits 39 Jahre alte Champion Castillejo boxte von Anfang an offensiv und versuchte so, Sturm den Schneid abzukaufen. Doch die Deckung des abwartend boxenden Leverkuseners funktionierte blendend und er nutzte immer wieder die Chance, den Spanier auszukontern und ihn mit seinem linken Jab auf Distanz zu halten.
In einem Kampf auf insgesamt sehr hohem Niveau schenkten sich beide nichts. Beachtlich war vor allem die konditionelle Stärke Castillejos, der auch zum Ende des Kampfes hin nicht nachließ. Doch Sturm agierte souverän und abgeklärt und verließ am Ende als verdienter Sieger den Ring. Er demonstrierte eindrucksvoll, dass er die Niederlage gegen Castillejo im Jahr 2006, als dieser ihm den Kiefer brach, endgültig überwunden hat.
Anmerkung Tex Haper: Nur ein Satz, Sturm ist zurück.
14.04.2007 Stuttgarter Porsche-Arena WM-Kampf im Schwergewicht
Nikolai Valuev gegen Ruslan Chagaev

30 Zentimeter Größen- und 40 Kilogramm Gewichtsvorteile haben Nikolai Valuev am Samstagabend (14.04.2007) nicht helfen können. Der russische WBA-Schwergewichts-Weltmeister verlor gegen seinen usbekischen Herausforderer Ruslan Chagaev. Vor allem gegen die explosive Linke von Chagaev hatte Valuev nichts besorgen können.
Chagaev ließ sich vor 6.500 Zuschauern in der Stuttgarter Porsche-Arena nur in der ersten Runde von der wuchtigen Masse des Weltmeisters beeindrucken. Ab der zweiten Runde kämpfte der Usbeke einen taktisch klugen Fight. Der Herausforderer ließ sich nicht auf den gefährlichen In-Fight von Valuev ein, nutzte seine Schnelligkeitsvorteile und landete immer wieder Körpertreffer. So konnte er Runde um Runde für sich entscheiden. Nun ist der Titel weg.
Anmerkung Tex Haper: Valuev sagte : "Er könne das Tempo nicht mitgehen" Dies habe ich schon bei allen Kämpfen vorhergesagt, das Valuev nicht Boxen kann sondern lediglich durch seine Körpergröße gewinnen konnte.
Henry Maske.München 31.03.2007 Mit diesem Sieg hat niemand gerechnet!
Will er jetzt doch noch das ganz große Ding? Greift er noch mal nach dem Titel?
.. ..
Maske und Hill stehen sich lauernd gegenüber, setzen nur selten zum Schlag an. Keiner will einen Fehler machen. Klar zu sehen: Maske fehlt das Distanzgefühl. Hill wirkt spritziger, landet immer wieder Körpertreffer. Kurz vor Ende der zweiten Runde kracht erstmals Hills Rechte in Maskes Gesicht. Die Zuschauer feuern ihn an: „Henry, Henry!“
In dem auf einem Minimum an Schlägen und Treffern beruhenden Duell wurde Maske immer sicherer. Cruisergewichts-Champion Hill traute sich nicht, Maske wartete auf Konter. Es passierte das,was viele Beobachter schon verdrängt hatten: Maske boxt immer so . 'Maske ist auch als 25-Jähriger ausgepfiffen worden, weil er Kämpfe verhindert hat. Henry lässt jeden im Ring schlecht aussehen. Das ist nun mal sein Stil. Er ist, was man in der Branche einen Stinker nennt.' Trainer Manfred Wolke nannte es 'höchste Disziplin', die seinen Musterschüler auszeichnete.
Was der 43-Jährige sofort nach dem Rematch gegen seinen gleichaltrigen Gegner nicht verraten wollte, ließ er 90 Minuten nach Mitternacht heraus: Es war nur ein einmaliger Ausflug in die Vergangenheit, einen weiteren Kampf wird es nicht geben. 'Ich habe ein Versprechen gegeben, das werde ich halten. Das war eine letztmalige Sache', sagte Maske.
Anmerkung Tex Haper: Das ist gut so Henry: Der Kampf war ein eher langweiliges Gefecht mit einem indisponierten Weltmeister Hill.
Es war ein Witz in Mannheim Zuschauer verärgert.
10.03.2007 Wladimir Klitschko bleibt Weltmeister in Mannheim gegen Ray Austin
  
Und es hat Bummmmm gemacht. Was kann man dazu sagen? Die Bildzeitung schreibt Klitschko zermatscht Ami-Gurke. Nein dieser Mann war ein Opfer solche Kämpfe hat ein Klischko nicht nötig. Die Verantwortlichen ( auch bei andern Boxställen) betrügen wie auch bei vielen anderen Kämpfen das Publikum, denn das dieser Mann kein Boxer aus der ersten Reihe ist sieht jeder der ein wenig Ahnung vom Boxen hat. Für Don King gab es keinen Grund zu Jubeln, aber der wusste vorher das sein Boxer nichts taugte, sonst hatte er wahrscheinlich nicht diesen Handschuh Circus veranstaltet.
Anmerkung Tex Haper: Um dem Boxsport nicht zu schaden dürfen sich gerade die Klischkos nicht zu solchen Kämpfen hergeben, oder haben beide gegen gute Gegner keine Chance ?
Boxen in der St. Jakobshalle zu Basel 20.01.2007
Nikolai Valuev gegen Jameel McCline USA
Valuev gewinnt durch Abbruch. Was für ein Schwergewichtskampf: Jameel McCline dominierte gegen Nikolai Valuev und verlor dennoch. Eine Knieverletzung lässt Valuev Weltmeister bleiben.
 
Valuev von dem man nicht gerade sagen kann, dass er ein Top Boxer ist, hatte mal wieder Glück.So hatten sich die 10.000 Fans in der Baselser St. Jakobshalle den Boxabend nicht vorgestellt: Kurz vor Ende der dritten Runde stürzte Herausforderer Jameel McCline zu Boden und blieb dort schwer verletzt liegen. Die Kniescheibe war herausgesprungen. Damit waren alle WM-Hoffnungen des US- Amerikaners dahin. "Ich hatte heute eine große Chance und hätte ihn schlagen können. Es ist eher wahrscheinlich, dass ich jetzt aufhöre", sagte der unglückliche 36-Jährige. Unter starkem Beifall wurde McCline auf einer Trage aus der Halle gebracht.
Anmerkung Tex Haper: Valuev hätte diesen Kampf verloren weil Jameel McCline boxerisch besser war.
Wir gratulieren Muhammad Ali zum 65. Geburtstag.
Der Jahrhundert-Sportler und größte Boxer aller Zeiten wird heute 65 Jahre alt. Er führt seinen Kampf gegen die Parkinson-Krankheit mit Demut. "Gott prüft mich."

Ali als Boxchampion war mehr als ein Champion. "Ich boxe nur, um bestimmte Dinge zu überwinden, die ich sonst nicht überwinden könnte", hat er einmal gesagt. "Ich bin der schwarze Kissinger." Sein Engagement für die Bürgerrechtsbewegung und die politische Emanzipation der Afroamerikaner in den USA und sein Protest gegen den Vietnam-Krieg waren so bedeutsam wie sein Boxstil für die globale Akzeptanz des ästhetischen Faustkampfes. Wenn zur "prime time" in Amerika der Gong ertönte, klingelten weltweit Wecker. Und es sollten legendäre Kämpfe wie "Rumble in the jungle" gegen Sonny Liston,George Foreman oder gegen Joe Frazier und den Deutschen Karl Mildenberger folgen.Sein umwerfender Charme und sein Charisma verzauberten die Welt ebenso wie sein eleganter Stil. "Float like a butterfly, sting like a bee", schrie Ali einst ins Mikrofon. Tatsächlich: Er schwebte wie ein Schmetterling und stach zu wie eine Biene.Der strenggläubige Muslim hat einmal über sein Schicksal gesagt: "Ich habe nie gefragt: Warum? Ich bin mit so viel Gutem gesegnet. Gott prüft mich." Und jedem, der sein Leiden aufs Boxen zurückführt, den belehrt Muhammad Ali: Schließlich hätten nicht alle an Parkinson erkrankten Menschen geboxt . . .
Anmerkung Tex Haper: Es hat sich immer gelohnt den Wecker zu stellen wenn Ali boxte.
Erster Sieg in Halle/Saale 13.01.2007
Boxerin Regina Halmich
bleibt Weltmeisterin

Tex & Regina
Regina Halmich hat ihre Abschiedstournee mit einem Sieg begonnen. Die 30 Jahre alte Berufsboxerin besiegte in ihrem drittletzten Kampf die Ungarin Reka Krempf und bleibt damit Weltmeisterin im Fliegengewicht. Reka Krempf wehrte sich gegen die Weltmeisterin, die in engen, glitzernden Hotpants boxte, nach besten Kräften, hatte aber nie eine echte Chance. 99:92, 98:93, 99:91 lautete das einstimmige Urteil. "Mit sehr vielen Treffern habe ich meine Gegnerin zermürbt. Es war ein ansehnlicher Kampf und ich bin glücklich, dass ich gewonnen habe", sagte Regina Halmich. Ihr Walkout aus dem Innenraum der Halle erweiterte die Boxerin zu einer Ehrenrunde, auf der sie von den 4500 Zuschauer frenetisch bejubelt wurde.
1995 war Halmich zum ersten Mal Weltmeister geworden. Im gleichen Jahr erlitt sie ihre bisher einzige Niederlage, verlor danach aber keinen Kampf mehr. Dennoch wurde es einmal eng: Am 11. September 2004 stand sie gegen Elena Reid (USA) am Rande einer Niederlage, bekam am Ende ein umstrittenes Unentschieden zugesprochen und blieb damit Weltmeisterin im Fliegengewicht. Etwas mehr als ein Jahr später besiegte sie Reid im Rückkampf dann klar.
Anmerkung Tex Haper: Toller Kampf so wollen wir Regina sehen.
Auch in Halle:Ulrich holt sich EM-Titel im Halbschwergewicht

Thomas Ulrich hat bei der Box-Europameisterschaft erneut gesiegt. Der 31 Jahre alte Boxer holte sich am Samstag in Halle/Saale den Titel im Halbschwergewicht. Der Berliner bezwang den Franzosen Rachid Kanfouah durch Technischen K.o. in der zehnten Runde. Ulrich, der in einem WM-Kampf deutlich gegen Zsolt Erdei verloren hatte, hat den EM-Titel bereits zum dritten Mal gewonnen und hofft erneut auf einen WM-Kampf.
Anmerkung Tex Haper: Guter schneller Kampf so kann es was werden mit Ulrich
Felix Sturm boxte am 02.11.2006 in Berlin gegen Gavin Topp (Australien .
 
Der Boxer Felix Sturm hat aus seiner Niederlage im WM-Kampf gegen Javier Castillejo die richtigen Lehren gezogen. Sechs Monate nach dem Verlust des WM-Gürtels feierte der Leverkusener gegen den Australier Gavin Topp ein gelungenes Comeback. Aber nicht alle Berliner Boxfans waren mit dem sachlichen Stil des Mittelgewichtlers einverstanden.Diese Art passt natürlich einem Publikum nur wenig in den Sinn, das eine Art wüste, beaufsichtigte Schlägerei erwartet. Genau deshalb teilte der Abbruch des Kampfes die Zuschauer in zwei Lager. Die einen, die Minderheit, freuten sich über eine technisch ansprechende, boxerisch saubere Leistung des 27-Jährigen. Die anderen, die Liebhaber des spektakulären "Rumgeknalles", kamen schlichtweg nicht auf ihre Kosten. Stattdessen schimpften sie lautstark von den Rängen über den Abbruch des Kampfes.Sturm zeigte dafür nur wenig Verständnis. "Der Abbruch war in Ordnung. Die Gesundheit des Boxers geht immer vor. Dem Publikum kann man es da sowieso nie Recht machen", so der Mittelgewichtler. Was er damit meinte: Für die einen kommt ein Abbruch immer zu früh, für die anderen immer zu spät.Anmerkung Tex Haper: Dem gibt es nichts hinzuzufügen weiter so Felix toller Kampf weiter so.
Leider Kein High Light!
25.11.06 Axel Schulz der weiche Riese gegen Brian Minto (USA), Gerry-Weber Stadion in Halle/Westfalen. Und es hat Bum gemacht.
  
Der Mann aus Frankfurt an der Oder, der sechsmal vergeblich um Welt- und Europameisterschaftstitel geboxt hatte, ist nach der peinlichen Darbietung in der Tennisarena im ostwestfälischen Halle nicht mehr der tragische Held von einst, der um einen großen Erfolg betrogen worden ist. Obwohl dies auch ein Witz war, Foremann war ca.20 Jahre älter.
Schulz hat sich nach sieben Jahre Pause selbst zum Rummelboxer degradiert, mehr war er nie und mehr gibt es auch nicht zu sagen. Lächerlich und peinlich.
18.11.2006 Boxen in Düsseldorf Ruslan Chagaev gegen John Ruiz
 
Sieg über Ruiz: Ruslan Chagaev löst das Ticket zum WM-Kampf
Ruslan Chagaev darf sich auf die Erfüllung seines großen Traumes freuen. Der Usbeke gewann den Ausscheidungskampf gegen den Ex-Weltmeister John Ruiz (USA) und ist damit offizieller Herausforderer von WBA-Weltmeister Nikolai Valuev. Auf Nachfrage von SportTV bestätigte Valuev, dass er auf jeden Fall gegen Chagaev boxen werde.Und dann kann sich der Russe auf einiges gefasst machen, denn der Kampf Chagaev gegen Ruiz bewegte sich auf einem ordentlichen Niveau. Chagaev bestimmte das Geschehen und bekam nur in der zehnten Runde leichte Probleme, als sich John Ruiz ein letztes Mal aufbäumte. Es war allerdings nur ein Strohfeuer.
Am Ende setzte sich der 28 Jahre alte Chagaev auch auf Grund der besseren Fitness durch. Von den permanenten Kopfstößen des Gegners ließ er sich nicht aus der Ruhe bringen. "Es war ein perfekter Kampf von Ruslan", lobte Trainer Michael Timm.
Sascha" Dimitrenko gegen Billy Zumbrun
Alexander "Sascha" Dimitrenko musste diesmal über zwölf Runden gehen. Nach Chagaevs Kampf trat der hoffnungsvolle Russe zur Spätschicht an und besiegte den US-Amerikaner Billy Zumbrun klar nach Punkten (120:105; 119:107; 120:106). Dimitrenko, der sich vor drei Wochen bei seinem Blitz-K.o.-Sieg gegen den Argentinier Basile kein Bein ausriss, hatte diesmal schwerer zu kämpfen, da Zumbrun einiges an Stehvermögen mitbrachte. Dimitrenko hofft nun, einen WM-Ausscheidungskampf zu bekommen. Sein übernächstes Ziel ist dann der Weltmeistertitel.
Samstag 11.11.06 New Yorker Madison Square Garden
Wladimir Klitschko schlägt den US-Amerikaner Calvin Brock durch K.o. in der siebten Runde.

Klitschko bestätigte seinen Ruf, bester Champion in der Schwergewichtsklasse zu sein. Es war nicht unbedingt ein hochklassiger Kampf den Wladimir und sein tapfer kämpfender, aber biederer Gegner den 14.260 Zuschauern im Garden boten. Dennoch wurde Klitschko nach dem Kampf vom Großteil der Fans mit Applaus verabschiedet. Grund war eine starke siebte Runde, in der der Ukrainer endlich Brocks Deckung durchbrach und seinen Gegner nach zwei Minuten und zehn Sekunden mit einer unwiderstehlichen Rechten ins Reich der Träume schickte. Brock krachte nach dem Volltreffer des Titelverteidigers vornüber zu Boden. Er stand bei Neun zwar wieder, war aber noch immer wackelig auf den Beinen und wurde ausgezählt. "Ich sah den Schlag kommen, konnte aber nicht ausweichen", sagte der Herausforderer: "Er ist sehr stark und sein Jab ist noch besser als ich dachte."In der Runde zuvor hatte ihm Brock einen unabsichtlichen Kopfstoß verpasst, der zu einem Cut über dem linken Auge führte. Der Gefahr des drohenden Kampfabbruchs begegnete Klitschko mit der Flucht nach vorn: "Eigentlich hätte ich ihn schon ein oder zwei Runden vorher ausknocken können. Die Verletzung war zusätzliche Motivation, die Angelegenheit zu beenden."Klitschko lag zum Zeitpunkt des Kampfabbruchs bei allen drei Ringrichtern in Führung. Er hatte Brock nur in der dritten und vierten Runde kurzzeitig das Kommando überlassen, ohne allerdings jemals ernsthaft in Gefahr zu geraten.Altmeister Muhammad Ali spendete dem Sieger freundlichen Applaus. Vorher hatte der "Größte" den 23. Sieg in Folge seiner Tochter Laila verfolgt, die im zweiten Hauptkampf des Abends Shelley Burton durch technischen K.o. besiegte.
Anmerkung Tex Haper:
 
Klitschko ist für mich im Vergleich mit den weiteren Titelträgern Nikolai Walujew (WBA), Shannon Briggs (WBO) und Oleg Maskajew (WBC) die klare Nummer eins.
Ali und Tochter Laila

Shelley Burton & Laila Ali
Zu Laila Ali sie boxt wie Ihr Vater und hat leider in Ihrer Gewichtsklasse keine ernst zu nehmende Gegnerin.
Boxnacht vom 28. Oktober in Stuttgart
Brähmer: "Hat alles richtig gemacht"

............................................Jürgen Brähmer
Jürgen Brähmer auf dem besten Weg zu alter Stärke. Nach einem fürchterlichen K.o.-Schlag in der achten Runde, der den Argentinier Francisco Antonio Mora spektakulär auf den Ringboden krachen ließ, ist der Schweriner im derzeit Not leidenden deutschen Boxgeschäft wieder eine feste Größe.
Die 3500 Zuschauer in der Stuttgarter Porsche-Arena waren von ihm jedenfalls so überzeugt wie sein Trainer Michael Timm. "Wenn die Vorbereitung gut läuft, sind auch die Ergebnisse gut", meinte der Coach lakonisch. Timm fiel besonders positiv auf, dass sein Schützling variabler denn je boxte: "Da hat er sich enorm verbessert, was für seine weitere Entwicklung sehr wichtig ist."
Anmerkung Tex Haper: Dem gibt es nichts hinzuzufügen toller Kampf weiter so.
Boxnacht vom 28. Oktober in Stuttgart
Dimitrenko schlägt Basile. Betrug am Publikum
  
..................Alexander Dimitrenko
Schwergewichtler Alexander Dimitrenko hat mit seinem Gegner kurzen Prozess gemacht. Bereits in der ersten Runde besiegte der Ukrainer den Argentinier Gonzalo Omar Basile in Stuttgart durch technischen K.o. Der Ukrainer bleibt damit WBO-Intercontinental-Champion im Schwergewicht.
Anmerkung Tex Haper: Wieder ein ausgesuchtes Opfer? Damit schadet Universum Box-Promotion nur seinem Boxer und betrügt damit das zahlende Publikum, denn das dieser Boxer nichts konnte, hätte man vorher sehen müßen.

Klaus-Peter Kohl, Box-Promoter Universum Box-Promotion. Dieser müßte dies vorher sehen oder geht es doch nur ums Geld ?
Parken Arena in Kopenhagen 14.10.2006
Markus Beyer verliert seinen WM-Titel an Mikkel Kessler
 
Markus Beyer hat seinen WBC-Weltmeistertitel im Supermittelgewicht verloren. Vor 20.000 Zuschauern in der Parken Arena in Kopenhagen ging der gebürtige Sachse gegen den WBA-Weltmeister Mikkel Kessler schon in der dritten Runde K.o. Der Däne Kessler feierte den 38. Sieg im 38. Kampf und darf sich nun Doppel-Weltmeister nennen. "Ich habe einmal geschlafen und dann hat es auch schon eingeschlagen", resümierte der enttäuschte Beyer. Nach 2:58 Minuten in der dritten Runde boxte Kessler zunächst mit links an, um dann eine krachende Rechte am Kinn des Deutschen zu platzieren. "Kessler hat unglaubliche Power in den Händen", fand Beyer fast bewunderte Worte für den neuen Doppelweltmeister.
Anmerkung Tex Haper: Für diesen WM Kampf war Beyer einfach zu schwach.
Boxen am 23.09.2006 in Wetzlar Arthur Abraham gegen Edison Miranda.
Boxen ist ein harter Sport, aber eine Blutschlacht darf und sollte es nich sein!
  
Arthur Abraham verteidigte stark blutend mit gebrochenem Kiefer seinen Weltmeisterschaftstitel im Mittelgewicht.Nur die wenigsten Boxer hätten diesen Kampf zu Ende gebracht. Der erfahrene Ringrichter gestand: "Ich schon viele Kämpfe gesehen, wo sich einer den Kiefer gebrochen hat. Aber da kämpfte keiner weiter." Abraham kämpfte wie ein Löwe, bewies Mut und Courage. Doch viele Zuschauer am Ring und vor den Bildschirmen hätten auch einen Abbruch nachvollziehen können. Selbst Manager Wilfried Sauerland litt mit: "Besser wäre es gewesen in der fünften Runde abzubrechen und auszuzählen." Es ist warscheinlich nocheimal gutgegangen,noch in der Nacht wurde er im Evangelischen Krankenhaus von Siegen operiert.
Anmerkung Tex Haper: Arthur Abraham ist ein super harter Boxer, der den Titel zu recht trägt, aber nur um des Titels Willen so mit der Gesundheit spielen, ist unveranrwortlich. So hätten es auch Trainer Ulli Wegner, Ringrichter, Ringarzt und Wilfried Sauerland sehen sollen.
Leider kein High Light: Samstag 09.09.06
Regina Halmich, verteidigt mühelos Ihren WM-Titel in Magdeburg.
Herausforderin Ria Ramnarine war chancenlos gegen Regina Halmich.
...
Regina Halmich.... ........................................Ria Ramnarine
Es war wiedereinmal eine Schande was den TV Zuschauern da zugemutet wurde. Es war keine Mühe für Regina Halmich. Es war keine schwere Pflichtverteidigung, oder wurde die Gegnerin von Universum Box-Promotion handverlesen ausgesucht? Eine Weltmeisterin von Reginas Rang darf sich nicht für Kämpfe hergeben,wo vorher schon feststeht wer am Ende der Sieger sein wird. Die müsten andere Boxer genau so sehen, wenn Ihnen von den Promotern Fallobst vorgesetzt wird.
Klaus-Peter Kohl, Box-Promoter Universum Box-Promotion
Wilfried Sauerland Sauerland-Boxstall
Waren die letzten Kämpfe der beiden Promoter Luschenkämpfe? Aber egal wenn der Boxsport auf der Strecke bleibt, Haupsache das Geld stimmt.
Nikolai Valuev Sonnabend 03.06.2006 in Hannover
 ..Webseite Valuev
Anmerkung Tex Haper: Es ist ein Witz dem Publikum derartige Valuev Box Kämpfe zuzumuten, mehr kann man dazu nicht sagen. Aber dies ist zur Zeit bei Sauerland oder Kohl Boxpromotion leider Gang und Gebe.
Veit schlägt Brähmer in München

Der Schweriner Box-Profi Jürgen Brähmer hat im stallinternen Universum-Duell gegen den Cottbuser Mario Veit eine Niederlage einstecken müssen und damit seine Chance auf einen Weltmeisterschafts-Kampf verpasst.Anmerkung Tex Haper: Brähmer hatte in seinen letzten 2 Kämpfen gut begonnen, aber hier fehlte die Luft.
Regina Halmich 11.Jahre Weltmeisterin:
50. Sieg gegen Viktoria Milo in Düsseldorf am 06.05.2006
... ...
Regina Halmich hat in Düsseldorf ihren WM-Titel im Fliegengewicht gegen Viktoria Milo aus Ungarn verteidigt. Damit bleibt die 29-Jährige nicht nur seit 1995 ungeschlagene Championesse.Regina Halmich setzte sich über zehn Runden einstimmig nach Punkten gegen ihre fast zehn Zentimeter größere Gegnerin durch. Probleme hatte Regina Halmich mit Ihrer Deckung, obwohl Regina Halmich und ihr Trainer Torsten Schmitz intensiv an der Deckung gearbeitet hatten.Regina Halmich setzte ihre Gegnerin von der ersten Runde an mit effektiven Schlagkombinationen unter Dauer-Druck.
Erst ab der sechsten Runde fand Viktoria Milo Mut genug, endlich mal selbst Akzente zu setzen und platzierte einige klare Treffer am Kopf der Weltmeisterin.Anmerkung Tex Haper: Toller Kampf und Regina Halmich bleibt eine würdige Weltmeisterin. Web Seite Regina
....................................................Regina Halmich & Tex Haper/Knut Zietsch
Luan Krasniqi gegen David Bostice
29.April in der Stuttgarter Hanns-Martin-Schleyer-Halle
.. .. WebSeite
Es sollte ein KO werden: Es wurde aber leider nur ein schwacher Sieg nach Punkten.Krasniqi bestimmte zwar von Beginn an das Gefecht und brachte Bostice mit seiner rechten Schlaghand immer wieder in Schwierigkeiten, konnte ihn aber nicht entscheidend treffen. Bostice der als Spätstarter bekannte Mann aus Los Angeles konnte zulegen. Er gewann zunehmend die Duelle mit der Führhand und gestaltete die vierte Runde ausgeglichen. Im fünften Durchgang sah sich Krasniqi gar in die Defensive gedrängt. Bostice überraschte immer wieder mit einer ansatzlosen Linken und schien seine angekündigte Verwirrungstaktik wahrzumachen. Zwar setzte der US-Amerikaner nun auch Akzente, doch in der Summe lag Krasniqi immer noch klar vorn. Bei allem Repekt,es war trotzden ein Kampf zweier Leute, die für Weltspitze zu schwach sind.
Anmerkung Tex Haper: Für einen WM Kampf und den Aufstieg in die Weltspitze ist Karsniqi zu schwach man hat es gesehen wenn Gegner wie Lamon Brewster kommen. Um in der Weltspitze mitzuhalten, hat Krasniqi nicht die Härte und Nehmerqualitäten.
Wladimir Klitschko - Chris Byrd
23. April Mannheim
  
Wladimir Klitschko bekam den Kampf fast ohne Gegenwehr von Byrd geschenkt.Es ist sehr verwunderlich das Byrd der den WM Titel so lange inne hatte so klanglos unterging.
Byrd boxte defensiv und schien auf den einen, richtigen Schlag zu warten. Doch Klitschko kam ihm zuvor. In der fünften Runde traf seine Rechte mitten ins Gesicht des Titelträgers. Der ging zu Boden und wurde angezählt. Klitschko legt nach Byrd wurde von Klitschko zwei Mal zu Boden geschickt.
Der schwer gezeichnete Byrd rettete sich in die Pause. Die Wirkung der Treffer waren dem Amerikaner aber deutlich anzumerken. So dominierte sein Herausforderer auch den nächsten Durchgang. In der siebten Runde dann beendete Klitschko das Duell mit einem weiteren Niederschlag. Byrd gab sich geschlagen:
Byrd sagte nach dem Fight: "Ich kam gar nicht rein in den Fight. Er hat toll gekämpft. Er hat alles richtig gemacht. Ich habe ihn nie schwer getroffen", meinte der 35-Jährige nach seiner zweiten Niederlage gegen den Ukrainer.
8.April Kieler Ostseehalle Thomas Ulrich gegen Henry Saenz

Punktsieg über Lateinamerika-Meister
Für Thomas Ulrich war es der 29. Sieg im 31. Profikampf. Dennoch hatte es der 30-jährige Berliner nicht immer so leicht wie in der ersten Runde, als er seinen Gegner schon nach 30 Sekunden mit einer Linken am Boden hatte.
Saenz rappelte sich wieder auf und wartete fortan geduldig auf Lücken in Ulrichs Deckung, wenn dieser seinen Doppel-Jab ansetzte. So brachte er Ulrich schon in der dritten Runde mit einer Links-Rechts-Links-Kombination in Bedrängnis. Anders als beim WM-Kampf gegen den Polen Tomasz Adamek am 15. Oktober 2005 endete die Attacke des Gegners diesmal allerdings nicht mit einem Knockout für Ulrich.
Danach achtete Ulrich besser auf seine Deckung und landete im Gegenzug mehrfach gute Treffer, die ein ums andere Mal bei Saenz Wirkung zeigten. So reichte es für ihn schließlich zum klaren Punktsieg (98:91, 100:91, 98:91)
Anmerkung Tex Haper: Ulrich ist noch weit von einem neuerlichen WM-Kampf entfernt.
Felix Sturm ist wieder Weltmeister !
vor 8000 Zuaschern am 11.03.2006 in Hamburg
Das einstimmige Urteil zugunsten Felix Sturms, der im 26. Profikampf seinen 25. Sieg feierte, lautete 117:111, 117:111 und 115:113. Das Ergebnis sieht deutlicher aus, als es war, denn Sturm musste hart schuften. Der 27-Jährige gab nach dem Kampf zu: "Maselino hatte Riesen-Dampf in den Fäusten. Ich hab' manchmal Sternchen gesehen."
....
Mit der Gewissheit des sicheren Sieges und um einem 'lucky punch' (Glückstreffer) zu vermeiden hatte der zweite deutsche Box-Weltmeister neben Markus Beyer in der letzten Runde den Rückwärtsgang eingelegt. Zehn Sekunden vor dem letzten Gong lief Sturm, der seinen ersten WBO-Titel 2004 nach einem umstrittenen Urteil gegen Box-Legende Oscar de la Hoya verloren hatte, mit hoch gestreckten Armen jubelnd durch den Ring und seinem Gegner auf und davon. Das kam beim Publikum nicht gut an.
Die Pfiffe schmerzen, dennoch kann ich die Zuschauer verstehen. Sie möchten Action bis zum Schluss sehen. Aber ich wollte kein Risiko eingehen.
Anmerkung Tex Haper: Felix Sturm ist ein Talent der dem Deutschen Boxsport wieder Auftrieb geben wird. http://www.felix-sturm.de
Boxen in Düsseldorf 04.02.2006
Brähmer gewinnt nach Punkten gegen André Thysse
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Brähmer holt internationalen
Titel und empfiehlt sich für WM-Kampf
Mit mehr Mühe als erwartet, dennoch am Ende eindeutig hat sich Jürgen Brähmer für einen WM-Kampf empfohlen. Gegen den Südafrikaner André Thysse setzte sich der Schweriner in zwölf Runden einstimmig nach Punkten durch und sicherte sich so den internationalen Titel im Supermittelgewicht des Weltverbands WBC. Brähmer bleibt damit auch im 27. Profikampf ohne Niederlage und Könnte noch in diesem Jahr um die Weltmeisterschaft boxen.Brähmer sagte nach dem Kampf, er habe noch einige Fehler gemacht, die aber schnell abgestellt werden.
Anmerkung Tex Haper: Brähmer braucht noch einige Trainigseinheiten, um das was er in der Vergangenheit versäumt hat wieder aufzuholen. Dann steht einem Weltmeisterschaftskampf nichts im Wege denn Brähmer ist auf dem richtigen Weg.
Boxen in Berlin 28.01.2006
Beyer verteidigt WM Titel mühelos. . 
Markus Beyer hat den Weltmeisterschaftstitel der WBC im Super-Mittelgewicht fast im Dauerlauf verteidigt. Sein Gegner, der Italiener Alberto Colajanni wirkte im Ring eher wie ein Marathonläufer. Er vertraute in den zwölf Runden seinen Füßen mehr als seinen Fäusten. Der K.o. blieb ihm dennoch nicht erspart. Etwa eine Minute vor dem Kampfende zwang Beyer Colajanni in die Knie.
Anmerkung Tex Haper: Ich wünschte mir das auch Beyer richtige Gegner bekommt, denn ein richtiger Weltmeister ist nur der, der auch gegen klasse Leute aus der 1. Garde boxt keine Luschen. Luschenboxen ist bei Beyer leider zur Zeit angesagt. Das Managenent kann ich nicht verstehen, weil es auch bei anderen Boxern leider so gehandhabt wird.
Berlin 17.12.2005: Nikolai Valuev wurde mit Glück WBA-Champion im Schwergewicht ( Es war kein schöner Box Kampf )
...
Valuev von der Körpergröße her ein großer, boxerisch ein kleiner.
Der 2,13 m große Hüne Valuev aus dem Berliner Sauerland-Stall besiegte den schwachen Titelverteidiger John Ruiz aus den USA nach Punkten und ist neuer Champion nach der Version der WBA. Boxen kann er nicht, aber durch seine Größe wurde er Weltmeister. Kein Vorzeige Boxer für den Sauerland Stall. Nikolai Valuev wird nicht wie er will, der größte Schwergewichtsweltmeister aller Zeiten werden, wir sind der Meinung beim nächsten harten Gegner wird Valuev seinen Titel wieder verlieren.
Der nach einem umstrittenen Punkturteil unterlegene John Ruiz (USA) sprach nach dem Titelverlust von einem "Raubüberfall ohne Waffen" und sein Trainer Norman Stone lief nach der Urteilsverkündung im Ring Amok. Er entriss dem verdutzten neuen Weltmeister den WBA-Gürtel und flüchtete in die neutrale Ecke, wo ihn ein Walujew-Betreuer unter Einsatz roher Gewalt zur Herausgabe zwang. Boxen nach dem Boxen..
Laila Ali 17.12.2005 in Berlin
Ali sah zu .. ..
Unter den Augen ihres berühmten Vaters Muhammad Ali hat die Weltmeisterin im Super-Mittelgewicht, Laila Ali, ihre Erfolgsserie fortgesetzt und im 22. Kampf ihren 22. Sieg gelandet. Die 28 Jahre Boxerin besiegte in Berlin die Schwedin Aasa Maria Sandell durch Technischen K.o. in der fünften Runde.
Ulrich vergibt WM-Chance Düsseldorf 15.10.2005
Weltmeister Tomasz Adamek zu stark.
...
Ulrich........Adamek..............Ulrich...
Zwar lieferte Thomas Ulrich in seinem 30. Profikampf eine deutlich bessere Leistung ab als in seinen letzten zwei Fights, in denen er nicht überzeugen konnte. Trotzdem gelangen Adamek die entscheidenden Treffer, bevor er den Kampf schließlich durch eine knallharte cross geschlagene Rechte zu seinen Gunsten entschied. Für den 30-jährigen Ulrich war es die zweite Niederlage seiner Profikarriere. Adamek ist in 30 Kämpfen weiter ungeschlagen und bleibt damit Weltmeister nach Version des World Boxing Councils (WBC).Von der ersten Runde an lieferten sich Ulrich und Adamek ein sportlich hochklassiges und vor allem temporeiches Duell. Immer wieder kamen dabei beide Kontrahenten zu klaren Treffern.
Bis zur sechsten Runde hielt sich Ulrich perfekt an die Anweisung seines Trainers. Doch das weiterhin hohe Tempo ließ Konzentration und Kraft bei beiden Boxern schwinden. Für den Bruchteil einer Sekunde war Ulrichs Deckung offen, so dass Adamek eine weitere cross geschlagene Rechte ins Ziel bringen konnte. Ulrich ging zu Boden, Ringrichter Ian John Lewis zählte bis zehn und Ulrichs zweite Niederlage war besiegelt.
Boxer Jürgen Brähmer in Düsseldorf 15.10.2005
Starkes K.o.-Comeback
Jürgen Brähmer............. Roman Aramian
Boxer Jürgen Brähmer (27), Deutschlands große Hoffnung im Supermittelgewicht. In seinem Comeback-Kampf in Düsseldorf fegte er Roman Aramian (22) /Koblenz) per technischem K.o. aus dem Ring. Brähmer happy: „Ich kam immer besser rein. Ein Super-Gefühl: Die Fäuste flogen wieder wie früher.“
Schon in der 4. Runde hatte Brähmer Aramian mit einer krachenden Linken auf die Bretter geschickt. Der fand danach nicht wieder in den Kampf, gab zu Beginn der 6. Runde auf: Er kam nicht mehr aus seiner Ecke. Brähmers Bilanz bleibt makellos: 25. Kampf, 25. Sieg.
Pfiffe für den "russischen Riesen" Nikolai Valuev
am 01.10.2005 in Oldenburg
... ...
..........................................Nikolai Valuev 32 Jahre....Larry Donald 38 Jahre....
Der russische Profi-Boxer Nikolaj Walujew hat in Oldenburg seinen WM-Ausscheidungskampf der World Boxing Association (WBA) gegen den Amerikaner Larry Donald nach Punkten (117:112, 114:113, 114:114) gewonnen. Der für den Berliner Sauerland-Stall boxende 2,13 Meter große Hüne darf nun um die Weltmeisterschaft im Schwergewicht kämpfen. Für den ungeschlagenen 32-jährigen Russen war es der 42. Sieg. Der 36 Kilogramm schwerere und 22 Zentimeter größere Walujew konnte jedoch nicht mit boxerischem können überzeugen. Der WM-Kampf gegen WBA-Titelträger John Ruiz (USA) soll am 17. Dezember in Berlin stattfinden."Das war der erste Gegner, mit dem ich mich jemals in meiner Karriere richtig messen konnte", sagte Valuev selbst nach dem Kampf über die Qualitäten seines 38 Jahre alten Gegners, "ich hatte schon erwartet, dass ich über die kompletten zwölf Runden werde gehen müssen."
Anmerkung Tex Haper: Ich hatte auf meinem persönlichen Punktzettel Larry Donald vorne. Er konnte Valuevs schlägen sogut wie immer ausweichen und traf selbst sehr gut. Zwar profitierte Valuev von seiner großen Reichweite, setzte jedoch die Vorgabe seines Trainers Gabrielyan zu keinem Zeitpunkt des Kampfes um. Walujew kein würdiger Sieger:
Luan Krasniqi verliert gegen LamonBrewster durch Technischen K.o
in der Color Line Arena Hamburg am 28.09.2005
     
Es war Krasniqis erster Anlauf auf den WM-Titel und erst die dritte Niederlage seiner Laufbahn. 28 Kämpfe konnte er gewinnen. Das Ende hatte sich in der dramatischen achten Runde angedeutet, als Brewster den Deutschen wenige Sekunden vor dem Gong mit einer heftigen Linken zu Boden schickte. Krasniqi wurde angezählt und konnte sich in die Pause retten. "Es war ein Wunder, dass ich überhaupt noch aufstehen konnte", sagte Krasniqi nach dem Kampf. Sein Trainer Torsten Schmitz hatte schon das Handtuch werfen wollen.
In der ersten Runde marschierte Brewster wie ein Bulldozer auf seinen Gegner los und erwischte den Herausforderer mit zwei Tiefschlägen. Krasniqi bekam vom Ringrichter zwei Minuten Erholungspause. Danach kam der Deutsche wieder gut in den Kampf, setzte seine linke Führhand wirkungsvoll ein und war auch mit der langen rechten Schlaghand erfolgreich.
In der zweiten Runde öffnete sich über dem linken Auge von Krasniqi ein kleiner Cut. Auch die Oberlippe blutete. Im dritten Durchgang verlor Krasniqis, der von den 16.000 Zuschauern frenetisch mit "Luan, Luan"-Sprechchören angefeuert wurde, nach einer schweren linken Brewsters kurzfristig die Übersicht, kam dann aber mit einigen guten Schlaghänden zurück.
Am Ende des vierten Durchgangs sackte Krasniqi nach einer Hakendoublette auf den Hosenbund nochmals zusammen. Krasniqi steckte dies aber gut weg und bot dem Weltmeister immer wieder Paroli.
Der Showdown folgte in der achten und neunten Runde: Mit einer eingesprungenen schweren linken zum Kopf brachte Brewster den Deutschen zunächst zum Wanken, der kam aber großartig zurück. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, den Brewster mit einer krachenden Linken zum Kinn beendete und Krasniqi zu Boden schickte.
Neuneinhalb Sekunden Krasniqi kam bei "Neuneinhalb" wieder auf die Beine und rettete sich in die Pause. Nach dem zweiten Niederschlag hatte Krasniqi keine Kraft mehr - und der Ringrichter genug gesehen.
Anmerkung Tex Haper: Krasniqi hat es versucht, aber er hatte nicht die Härte und Nehmerqualitäten wie Brewster. Wir gehen davon aus, dass es auch bei einem Rückkampf nicht anders aussehen wird.
Sieg über Samuel Peter am 25.09.2005 in Atlantic City
Klitschko puncht sich zu WM-Kampf
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,,,,,,,,,,Wladimir Klitschko..................Samuel Peter....
Wladimir Klitschko steht wieder kurz vor einem Kampf um den Weltmeistertitel. In einem Ausscheidungskampf bezwang der 29 Jahre alte Ukrainer in Atlantic City den Nigerianer Samuel Peter einstimmig nach Punkten (drei Mal 114:111).
Peter boxte unsauber: Der in Las Vegas lebende Peter, der 21 seiner 24 Siege durch K.o. errungen hatte, machte sich durch unsaubere Schläge auf den Hinterkopf bei Publikum und Kampfrichter gleichermaßen unbeliebt.
Klitschko war der technisch versiertere, beweglichere Boxer, der sich nach Treffern aber verunsichert zeigte und kurzzeitig seinen Rhythmus verlor. In der fünften Runde musste der Zwei-Meter-Mann gleich zwei Mal zu Boden. Ein weiterer Schlag holte den vom amerikanischen Trainer Emanuel Steward betreuten Klitschko in der zehnten Runde von den Beinen. Doch dann das Comeback des Zwei-Meter Manns. Im Gegensatz zu früheren Kämpfen fand Klitschko wieder zu seiner Linie und punktete vor allem mit seiner linken Führhand. Auf Grund der zahlreicheren Treffer fiel der einstimmige Punktsieg für Klitschko am Ende verdient aus.
Halmich feiert Jubiläumssieg am 10.09.2005 in Karlsruhe
Titelverteidigerin setzt sich im 50. Profi-
Kampf gegen Maria Jesus Rosa durch.
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Auch eine verbissen kämpfende Herausforderin hat Weltmeisterin Regina Halmich in ihrem 50. Profi-Kampf nicht vom Thron stürzen können: In zehn Runden setzte sich die 28-jährige Titelverteidigerin in ihrer Heimatstadt Karlsruhe gegen Maria Jesus Rosa ... aus Spanien mit einer 2:1 Entscheidung nach Punkten durch. Damit hat Halmich ihren WM-Titel im Fliegengewicht erfolgreich verteidigt. Mit dem Sieg ist für Regina Halmich zugleich der Weg frei zum geplanten Rückkampf mit der US-Amerikanerin Elena Reid, gegen die sie ihren Titel vor einem Jahr nur durch ein schmeichelhaftes Remis verteidigen konnte. Das Rematch soll im Dezember stattfinden.
Halmich oft im Rückwärtsgang.
Einen Gedanken an ihre nächste Gegnerin konnte Halmich während des Kampfes gegen Rosa jedoch zunächst nicht verschwenden. Denn die Spanierin, die als Weltmeisterin im Junior-Fliegengewicht in 19 Kämpfen noch keine Niederlage kassiert hatte, setzte die Titelverteidigerin mit einem furiosen Start gehörig unter Druck, zwang Halmich in die Defensive und landete klare Treffer."Was Halmich austeilt, bekommt sie zurück", hatte Rosa vor dem Kampf im Interview mit angekündigt. Doch in den ersten drei Runden war es vorrangig Rosa selbst, die austeilte. Oft musste Halmich den Rückwärtsgang einlegen, um der stetig nach vorne marschierenden 31-Jährigen.
Markus Beyer bleibt souverän Weltmeister.04.09.2005 Im ICC Berlin
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Markus Beyer bleibt Profibox-Weltmeister im Supermittelgewicht nach WBC-Version.
Der 34 Jahre alte Rechtsausleger besiegte im ICC in Berlin den US-Amerikaner Omar Sheika über zwölf Runden eindeutig nach Punkten. Beyer verteidigte sein WBC-Championat damit zum dritten Mal erfolgreich und feierte den 33. Sieg im 35. Profikampf. 3.500 Zuschauer sahen ein interessantes Duell. Beyer dominierte die ersten vier Runden eindeutig. Sheika kam danach besser in den Kampf und ließ sich auch nicht von Cuts über und unter dem rechten Auge beeindrucken.Für den 28 Jahre alten Herausforderer war es die achte Niederlage im 34. Profikampf. "Ich bin soweit, dass mich keiner mehr schlagen kann", sagte Beyer nach dem Kampf im ARD-Interview. "Ich bin sehr gut ausgewichen und habe ihn immer wieder knallhart erwischt."Anmerkung der Redaktion: Ob er wirklich jeden schlagen kann, wird man sehen, wenn stärkere Boxer kommen. Omar Sheika war mittelklasse.
Sascha Dimitrenko macht kurzen Prozess. 02.07.2005
Interkontinental-Titel: Sidon ohne Chance
 
Alexander Dimitrenko ..................Andreas Sidon
Die Zuschauer in der Hamburger Color Line Arena sahen am Abend einen kurzen Ersatz-Hauptkampf um die WBO/IBF-Interkontinental-Meisterschaft. Der 22-jährige Ukrainer Alexander Dimitrenko schlug bereits in der zweiten Runde des Schwergewichtskampfes seinen 20 Jahre älteren Gegner Andreas Sidon aus Gießen nach schweren Kopftreffern K.o. Ringrichter Joe Cortez aus Las Vegas (USA) blieb keine Wahl: Er zählte den Späteinsteiger in das Profi-Boxgeschäft aus Mittelhessen aus. Beide Boxer hatten erstmals einen Hauptkampf bestritten, nachdem der eigentliche Höhepunkt des Tages, der Kampf zwischen Zsolt Erdei und Mehdi Sahnoune, abgesagt werden musste.
Dimitrenko, der in Hamburg lebt, nahm den Kampf gegen den Deutschen Meister offenbar sehr ernst. Schon in der ersten Runde gelangen dem 113-kg-Mann, der exakt zwei Meter groß ist, einige Treffer an den Kopf Sidons. Im zweiten Abschnitt dann führte eine ungeheure Schlagkombination Dimitrenkos zum vorzeitigen Ende des Titelkampfes.
Anmerkung der Redaktion: Keine Leistung gegen einen 20 Jahre älteren Gegner.
Gladiator Felix Sturm gewinnt nach Punkten 19.06.2005 in Pula
Klarer Sieg über Sendra - Hopkins bleibt Wunschgegner 
Gegen Hopkins will ich unbedingt kämpfen. Wenn es sein muss, warte ich eben noch ein halbes Jahr. Darauf kommt es mir jetzt auch nicht mehr an", sagte der Leverkusener. Zuvor hatte er vor malerischer Kulisse im 3000 Jahre alten kroatischen Pula an der Adriaküste Sendra einstimmig mit 119:109, 118:110 und 118:110 Punkten bezwungen. "Wahnsinn - nach Las Vegas ist das hier der beste Ort für Boxkämpfe", meinte Sturm, dessen Kampfbilanz nun 24 Siege bei einer Niederlage ausweist.
Mike Tyson (38 Jahre)
Karriere-Ende nach K.o.-Niederlage am 11.06.2005

Nachname: Tyson
Vorname: Mike
Geburtsdatum: 1966-06-30
Geburtsort: Brooklyn, New York (USA).
Sternzeichen: Krebs 22.06 - 22.07
Mike Tyson war mit 20 Jahren der jüngste Schwergewichts-Weltmeister der Box-Geschichte:
Er verteidigte mehrmals die WM-Titel aller Boxverbände und war unumstrittener Herrscher der Boxszene. Es war nicht mehr eine Frage, ob er einen Kampf gewinnen würde, sondern in welcher Runde der Gegner ausgeknockt würde. Mike Tyson galt vor allen Dingen in der zweiten Hälfte der 80er als der beste Profi-Boxer der Welt. Er war Weltmeister in den Jahren von 1986 bis 1990 sowie im Jahr 1996. Tyson wurde leider aber auch bekannt durch seine Skandale.
Das letzte Wiegen der letzte Kampf gegen Kevin McBride:
 
Schwergewichtler Kevin McBride hat der Karriere von Profi-Boxer Mike Tyson ein Ende gesetzt. Der krasse Außenseiter aus Irland besiegte den amerikanischen Ex-Weltmeister vor 15.472 Zuschauern im MCI Center von Washington sensationell durch technischen K.o. nach der 6. Runde, nachdem Tyson kurz vor Rundenschluss zu Boden gegangen war. Tyson gab den Kampf auf, wollte zur siebten Runde nicht mehr antreten."
Ich höre jetzt auf:
Nach seiner sechsten Niederlage im 58. Profikampf erklärte der 38 Jahre alte Profi das Ende seiner 20-jährigen Laufbahn: "Jetzt ist Schluss. Ich bin nicht mehr mit dem Herzen bei der Sache. Ich möchte nicht den Sport missachten, den ich liebe. Es tut mir Leid für die Fans, die dafür bezahlt haben. Es ist an der Zeit, mein Leben anders zu gestalten und ein Vater zu sein, der sich um seine Kinder kümmert." |