Hier steht nicht nur Boxen drauf, nein hier ist Boxen drinn: Redaktion Knut Zietsch

Boxexperte Tex Haper präsentiert die High Lights des Boxsports

2006 + 2007 + 2008. .... Zurück

Timo Hoffmann scheitert erneut: 11.06.05 in Kempten/Allgäu

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Es sollte ein neuer Hoffmann kommen, doch der war in keiner Runde da und zu sehen.

Profiboxer Timo Hoffmann, ist auch in seinem dritten Anlauf auf den Europameistertitel im Schwergewicht kläglich gescheitert und steht damit möglicherweise vor dem Karriereende.
Hoffmann konnte sich gegen den 34 Jahre alten Ersatzgegner, der erst am Montag (06.06.05) für den erkrankten Briten Michael Sprott eingesprungen war, nie durchsetzen und kassierte stets die klareren Treffer. In der sechsten Runde musste der 2,02-Meter-Hüne aus Sachsen-Anhalt nach einer Rechten zu Boden und wurde angezählt.Dabei wollte Hoffmann aus Polleben in Sachsen-Anhalt nichts dem Zufall überlassen: Sieben Wochen lang bereitete sich Timo Hoffmann in Florida intensiv auf den EM-Fight vor. In Vero Beach trainierte er mit Buddy McGirt (USA), der schon "Iron" Mike Tyson unter seinen Fittichen hatte.

Vor vier Tagen hat Paolo Vidoz erfahren, daß er gegen Timo Hoffmann boxen soll. Eine starke Leistung, wenn man bedenkt das Vidoz fast nicht trainiert hat. Was hätte er mit Hoffmann gemach wenn er trainiert hätte ?

Paolo Vidoz

Allerdings ist auch Paolo Vidoz kein unbeschriebenes Blatt. Als Amateur holte er Olympiabronze in Sydney, als Profi verlor der 1,91-Meter-Mann von 20 Kämpfen nur zwei. 12 seiner 18 Siege waren Niederschläge. "Vidoz ist ein technisch versierter Mann", weiß Hoffmann, "aber ich habe in den letzten Wochen gut trainiert und gehe voller Selbstbewusstsein in den Kampf." Der Italiener selbst sieht sich dagegen in der Außenseiterrolle: "Gegen Hoffmann - das wird viel Arbeit für mich. Ich habe ja erst kurzfristig vom Kampf erfahren und stehe daher nicht voll im Training", sagte Vidoz.

Krasniqi nach tollem Kampf reif für die WM ?

Stuttgarter Hanns-Martin-Schleyer-Halle 28.05.2005

Luan Krasniqi

gegen den schwachen Lance Whitaker

durch K.o. in Runde 6

Schwergewichtler Luan Krasniqi hat die "Chance seines Lebens" genutzt und sich in einem WBO-Ausscheidungskampf gegen den US-Amerikaner Lance Whitaker in überzeugender Manier für eine WM-Herausforderung empfohlen. Stellen müsste sich WBO-Champ Lamon Brewster. Krasniqi besiegte in seinem 30. Profikampf vor 4000 Zuschauern in Stuttgart den 115-Kilo-Kontrahenten durch K.o. nach 27 Sekunden der sechsten Runde. Eine krachende Rechte fällte Whitaker so schwer, dass der Profiboxer aus Los Angeles Minuten vor seinem 33. Geburtstag lange benommen liegen blieb. Es war seine zweite Niederlage im 33. Gefecht.

Perfekte Kampfführung
Der umjubelte Krasniqi resümierte: "Ich habe heute einen klugen Kampf absolviert. Ich bin meinem Ziel ein Stück näher. Ich hoffe, jetzt kommt der Showdown, und ich darf um die WM boxen.

Nun Kommt WBO-Champion Lamon Brewster:

Anmerkung der Redaktion: Wir wünschen Luan den Titel, aber gegen Lamon Brewster wird es hart.


"Box-Riese" siegt gegen Clifford Etienne (14.05.05) in Bayreuth

Walujew winkt WM-Kampf gegen Ruiz

Schwergewichts-Boxer Nikolaj Walujew aus Russland darf sich nach seinem K.o.-Sieg gegen den US-Amerikaner Clifford Etienne am Samstagabend (14.05.05) in Bayreuth berechtigte Hoffnungen auf einen WM-Fight machen.
Der 2,13-m-Riese zeigt sich vor einem möglichen Kampf gegen WBA-Titelträger John Ruiz (USA) selbstbewusst: "Jetzt gibt es für mich nur noch ein Ziel: die Weltmeisterschaft."

Zuvor hatte er im ungleichen Duell mit seinem 25cm kleineren Herausforderer den Weg an die Spitze der WBA-Weltrangliste geebnet und sich durch den K.o. nach 2:12 Minuten der dritten Runde die Intercontinental-Meisterschaft des zweitältesten Box-Weltverbandes geholt. "Ich hätte nicht gedacht, dass es so schnell gehen würde", sagte der in Berlin lebende Schützling von Manager Wilfried Sauerland.

Anmerkung der Redaktion: Ein Riese von Boxer, der sich leider in allen seinen Kämpfen nur durch seine Größe, nicht aber durch boxerisches Können behaupten konnte.

Veit wieder am Boden

Niederlage im WM-Kampf gegen Calzaghe Samstag 07.05.2005

Der Kampf mit Joe Calzaghe hat Mario Veit eine K.o.-Niederlage statt des Weltmeister-Titels beschert. Schwacher Trost für den Deutschen: Diesmal hielt er gegen den Waliser wenigstens fünf Runden durch. Vor vier Jahren war Veit schon nach 68 Sekunden k.o. gegangen.

"Ich war nicht mehr Herr meiner Sinne. Da ist es schon besser, wenn der Ringrichter sagt: Aus, Schluss und vorbei", gestand Veit nach der zweiten Niederlage im 47. Kampf tief deprimiert ein. "Ich hatte mich so gut vorbereitet wie noch nie. Aber wenn man eine Lücke lässt, bestraft das ein Klassemann wie er sofort", meinte er nach dem neuerlichen Ende des Boxkampfes .
Anmerkung der Redaktion: Es gibt leider zu wenige ( fast keine ) gute Deutsche Boxer mehr warum ?

Wladimir Klitschko schlägt völlig unfähigen Luschen Boxer Eliseo Castillo am 23.04.2005 in Dortmund K.o.

Sieg lässt Klitschko wieder von der WM träumen

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Damit hat sich der 29-Jährige Wladimir wieder in den Weltranglisten der großen Verbände platziert. Die besten Chancen hat er dabei in der WBO, wo er bereits vor dem Kampf gegen Castillo an Platz vier notiert war und nun gute Möglichkeiten hat, zum Pflichtherausforderer von Weltmeister Chris Byrd ernannt zu werden.Zwei Jahre nach dem Verlust seines WM-Titels präsentierte sich der zwei Meter große Klitschko in guter Verfassung. Mit seiner linken Führhand attackierte er Castillo der nicht Boxen wollte ( Eindruck der Redaktion) permanent und hielt ihn erfolgreich auf Distanz. Der zwölf Kilogramm leichtere und zwölf Zentimeter kleinere Castillo konnte Klitschko in dem einseitigen Gefecht keine Minute gefährlich werden. Fragt man sich,warum lässt man Klitschko gegen derartige Luschen boxe. Um gegen große Gegner Chancen zu haben sollte man auch in der Vorbereitung gegen gute Gegner boxen. Die Vergangenheit hat gezeigt, daß Wladimir Klitschko die letzten Kämpfe gegen große Gegner verloren hat.

Anmerkung der Redaktion:Diesen Kampf gegen diesen Luschenboxer hätte man Wladimir ersparen sollen. Aber so kommt man warscheinlich ohne große Anstrengungen besser weiter. Aber das hat mit Boxsport wenig zu tun. Wir werden es beim nächsten großen Kampf erleben.

Halmich feiert klaren Sieg am 16.04.2005 in Magdeburg

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Herausforderin Hollie Dunaway im
WM-Fight nach Punkten geschlagen.

Regina Halmich hat ihren Weltmeistertitel im Fliegengewicht nach Version des Weltverbandes WIBF gegen die US-Amerikanerin Hollie Dunaway verteidigt. Die Weltmeisterin setzte sich in Magdeburg in zehn Runden klar nach Punkten gegen ihre erst 20-jährige Herausforderin durch. Damit bleibt Halmich auch im 38. WM-Kampf ohne Niederlage und strebt nun einen Rückkampf gegen Dunaways Landsmännin Elena Reid an.
Nach drei verhaltenen Runden, in denen es Halmich langsam angehen ließ und sich Zeit nahm, ihre Gegnerin zu studieren, schaltete die Weltmeisterin in der vierten und fünften Runde einen Gang höher. Immer wieder landete Halmich mit der Linken klare Treffer an Dunaways Kopf.

Zwar klappte das bei Dunaway in der Folgezeit besser. Doch bei ihren Kontern fand Halmich fast jedes Mal eine klaffende Lücke in der Abwehr der 20-Jährigen und nutzte diese Schwäche ein ums andere Mal gnadenlos aus. Dennoch bewies Dunaway exzellente Nehmerqualitäten.Ingesamt konnte sie jedoch Halmich nicht ein einziges Mal in Bedrängnis bringen. "Da konnte ich meine ganze Erfahrung aus elf Profijahren ausspielen", urteile Halmich. Darin waren sich auch die drei Punktrichter einig und gaben ihr Votum klar und deutlich zugunsten der alten und neuen Weltmeisterin.


Fast alle deutschen Boxer in Ihren letzten Kämpfen ohnen Biss und Klasse.

26.03.2005 Titel in Riesa verteidigt: Ulrich bleibt mit Glück Europameister

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Ulrich hatte gegen Barney schwer zu kämpfen. Wahrscheinlich war's der Bonus des Titelinhabers, der bei den Punktrichtern letztendlich den Ausschlag gab. Auf den Zetteln stand am Ende ein knapper einstimmiger Punktsieg (115:114, 115:114, 116:112). Ein Unentschieden wäre wohl das gerechtere Urteil gewesen. Doch selbst in diesem Fall hätte Ulrich seinen Titel behalten.
Auf der Flucht
Matthew Barney sah es so: "Ich will ein Re-Match, denn ich bin der eigentliche Sieger. Ulrich lag höchstens in zwei, drei Runden vorne." Ulrich entgegnete dem Unterlegenen: "Wenn man Europameister werden will, darf man nicht dauernd wegrennen."
Thomas Ulrich
In der Tat hatte Barney in den letzten vier Runden kaum etwas getan, sondern befand sich größtenteils auf der Flucht vor Ulrich, der gegen Ende des Kampfes die zweite Luft bekam.

12.03.2005 Boxen in Zwickau:

WM im Halbschwergewicht nach Version der WBC

Marcus Bayer gegen Danny Green

Bayer wieder mal mit viel Glück gewonnen.

In Zwickau, "kurz vor seiner Haustüre", hat sich der aus Erlabrunn in Sachsen stammende Markus Beyer seinen Traum erfüllt. Der 33 Jahre alte Beyer verteidigte mit viel Glück ( Nicht durch gutes Boxen) gegen den Australier Danny Green seinen WM-Titel im Halbschwergewicht nach Version der WBC.In der zwölften und letzten Runde hatte der Sieg von Markus Beyer auf der Kippe gestanden: Nach einer Kombination zu Kopf und Hals von Markus Beyer schickte der Herausforderer Green den Weltmeister in die Seile - Beyer wurde angezählt. Aber mit Glück rettete sich der 33-Jährige ins Ziel. Green zeigte sich als fairer Verlierer: "Ich bin enttäuscht, aber ich habe nicht genug gebracht.

12.03.2005 "Geschenkter" Titel für Timo Hoffmann

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Timo Hoffmann / Bob Mirovic

Nach einem Skandalurteil hat Profiboxer Timo Hoffmann den vakanten Titel des IBF-Interkontinental-Champions zugesprochen bekommen. Zwölf Runden lang war der Schwergewichtler im Kampf gegen den Australier Bob Mirovic der klar schlechtere Boxer, taumelte nach schweren Treffern durch den Ring und wurde am Ende doch mit 3:0-Richterstimmen zum Sieger erklärt. Die Zuschauer in Zwickau quittierten das Fehlurteil mit einem gellenden Pfeifkonzert und bejubelten den nur von den Ringrichtern zum Verlierer bestimmten Mirovic. Anmerkung der Redaktion: Eine Schande für den Deutschen Boxsport, Mirovic war klarer Sieger dieses unschönen Boxkampfes.Wie mittgeteilt wurde hatte Hoffmann schwere Probleme mit dem l.Auge,doch dann hätte man mit Bedacht auf die Gesundheit aufgeben müßen.

User: Dieter Köhn: Das war kein Boxkampf sondern ein Fettklos schieben.

 

05.03.2005 Felix Sturms schneller Sieg in Leverkusen gegen Bert Schenk

Schenk geht in
der zweiten Runde k.o.

Nun darf Sturm als Träger des WBO-Interkonti-Titels hoffen, gegen Bernard Hopkins (Weltmeister in allen vier wichtigen Verbänden), um die Weltmeisterschaft zu boxen. Denkbar wäre, dass Hopkins seinen Mittelgewichts-Titel der World Boxing-Organisation (WBO) aufs Spiel setzt. Allerdings gibt es auch Gerüchte, wonach Hopkins ins Halbschwergewicht aufsteigen will, um dort nach höheren Börsen zu greifen. Dazu müsste er einen seiner Titel niederlegen.

Die USA vor Augen:
Sturms Gedanken sind auf jeden Fall jetzt schon in den USA. Ein Traum würde für ihn in Erfüllung gehen, könnte er Bernard Hopkins zu einem WM-Kampf herausfordern. Ums große Geld gehe es ihm dabei nicht: "Gegen Hopkins boxe ich auch für eine Tüte Gummibärchen", sagte der 26 Jahre alte Leverkusener im SPORTstudio: "Ich will mich in den Staaten behaupten, gerade als Weißer."

Damit könnte sich Sturm seinen Titel zurückholen. Am 12. Juli 2003 wurde er WBO-Weltmeister, verlor aber knapp ein Jahr später den Gürtel durch eine umstrittene Punkt-Niederlage gegen US-Superstar Oscar de la Hoya. Der Heimvorteil de la Hoyas hatte seinerzeit auf den Punktzetteln mehr Gewicht als Sturms boxerisches Können. Wohl auch deswegen ist Sturm derart erpicht auf einen Kampf in den USA: Er hat noch eine Rechnung offen.
Schenks Aus?
Dagegen dürfte die Karriere des 34 Jahren alten Ex-Weltmeisters Bert Schenk zu Ende sein. "Ich glaube, das war's", sagte sein Trainer Torsten Schmitz. Der K.o.-gegen Sturm kam unglücklich für Schenk, den offensichtlich der Daumen von Sturms Handschuh im Auge erwischt hatte.

"Tiger" leider hat es nicht gereicht.

Michalczewski verliert gegen Tiozzo durch technischen K.o.

Nach neun Jahren als Weltmeister hatte der Tiger seinen WBO-Titel am 18.10.2003 verloren, seitdem nicht mehr gekämpft.Herausforderer Dariusz „Tiger“ Michalczewski (36) verlor gegen Halbschwergeschwichts-Weltmeister (WBA) Fabrice Tiozzo (35) am 26.02.2005 durch technischen K.o. in der sechsten Runde.

497 Tage Pause – sie waren in den ersten Runden zu sehen. Tiozzo schlug den Kopf des unbeweglichen Tigers schnell dunkelrot. Erst die vierte Runde ging an Michalczewski. Drei, vier satte linke Haken an den Kopf von Tiozzo, die Halle raste!Doch danach stand der Tiger wieder zu offen, mußte ständig Kopf- und Körpertreffer nehmen. Tiozzo prügelte ihm die Luft aus dem Leib. Und setzte in der sechsten Runde mit einer furchtbaren Rechten an den Kopf dem Kampf ein Ende. Der Tiger taumelte zu Boden, stand noch einmal auf. Und hob nach weiteren Treffern um 23.04 Uhr die Fäuste zur Aufgabe.

Eine große Karriere geht zu Ende! 16 500 Zuschauer in der knallvollen Color Line Arena Hamburg feierten den populären Polen in seiner zweiten Heimat Hamburg trotzdem frenetisch.Wir sagen trotzdem Danke Tiger für die vielen tollen Kämpfe.

Sieg über Japaner Yoshinori Nishizawa.

Markus Beyer verteidigt WM-Titel am 18.12.2004 in Bayreuth.

Profiboxer Markus Beyer bleibt Weltmeister im Supermittelgewicht. Der 33-Jährige verteidigte in Bayreuth den Titel des Weltverbandes WBC obwohl er meist wie immer im Rückgang boxte. Bei Beyer fehlt der Kämpfer Biss. Deshalb wird er es bei starken Gegnern (die nun kommen sollen) nicht schaffen ganz nach oben zu kommen.


Er besiegte den Weltranglisten-65. Yoshinori Nishizawa aus Japan mit einem einstimmigen Punktsieg. Für Beyer war es der 31. Sieg im 33. Profikampf. "Ich bin sehr zufrieden. Ich habe den Sieg schön herausgeboxt", sagte er nach dem Kampf.Die Entscheidung fiel erst nach der zwölften Runde - am Ende wurde Beyer in der Bayreuther Oberfrankenhalle von seinen Fans frenetisch gefeiert.

Souveräner Sieg gegen Danny Williams

Klitschko verteidigt WBC-Gürtel 12.12.2004 in Las Vegas

Schwergewichtler Vitali Klitschko hat zum ersten Mal seinen Weltmeistertitel des World Boxing Councils (WBC) verteidigt. Der 33-jährige Ukrainer bezwang in der Nacht zum Sonntag (12.12.04) vor 5000 Zuschauern im Mandalay Bay Casino von Las Vegas den Briten Danny Williams durch einen technischen K.o.-Sieg in der 8. Runde nach 1:26 Minuten.Klitschko schickte seinen Kontrahenten insgesamt viermal auf die "Bretter". Williams, der gegen den Titelverteidiger nie eine Chance hatte, war bereits nach der ersten Runde durch einen Cut am Auge gehandicapt. In der Folge bewies der Brite Nehmerqualitäten gegen den in allen Belangen dominanten Klitschko. Nach 1:26 Minuten der achten Runde brach der Ringrichter den Fight schließlich ab.Mit dem Erfolg untermauerte Klitschko seine Stellung als derzeit weltbester Schwergewichtler.Der zu Recht strahlende Sieger Klitschko, der seine Bilanz auf 35 Siege in 37 Profi-Kämpfen ausbaute, gab die ihm geltende Bewunderung gleich weiter. "Ein wichtiger Sieg für mich und ein besonders wichtiger Sieg für mein Land." Er schenkte den überlegenen Triumph seinen ukrainischen Landsleuten. Jenen,die für Demokratie und die Zukunft kämpfen. Sein unübersehbares Zeichen der Verbundenheit wehte an seiner Hose, ein orangenes Tüchlein. Orange ist die Farbe der oppositionellen Bewegung in der Ukraine.

Weit unter seinem Niveau

Kommentar: Krasniqi verspielt am 04.12.2004
Sympathien und fast den Titel
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Die gute Nachricht für Luan Krasniqi: Er darf mit dem Unentschieden gegen Timo Hoffmann seinen Europameistertitel im Schwergewicht behalten. Die schlechte: Er hat mit seinem provokanten Auftritt während des Titel-Fights in Berlin einen Großteil seiner Glaubwürdigkeit und damit Sympathien bei seinen Fans eingebüßt. Fast hätte ihn sein Verhalten auch den EM-Titel gekostet.Gern präsentiert sich Luan Krasniqi der Öffentlichkeit in feinen Anzügen - am liebsten mit Nadelstreifen. Dann punktet er mit seiner eloquenten Art und besonnenen Natur, weil beides nicht den gängigen Klischees eines Boxers entspricht. Er ist fairer Sportsmann, der im Ring lieber durch Leistung überzeugt als mit dem im Boxen leider weit verbreiteten losen Mundwerk. Um so überraschender war Krasniqis Auftritt gegen Timo Hoffmann.

04.12.2004

Sturm überzeugender Sieger

Felix Sturm zeigt sich gut vorbereitet für einen möglichen WM-Kampf. In Berlin besiegte der 25 Jahre alte Mittelgewichtler den Franzosen Hassine Cherifi durch K.o. bereits in der dritten Runde. Der ehemalige Champ, der seinen WBO-Gürtel im Juni durch ein Skandal-Urteil an den US-Amerikaner Oscar de la Hoya verloren hatte, festigte mit dem überzeugenden Erfolg seine Spitzenposition in den Weltranglisten und kann nun wieder einen WM-Titel-Fight anstreben.

Sturm bezwang seinen Gegner durch einen Leberhaken. Er verbesserte damit seinen Rekord auf 22 Siege bei einer Niederlage und gewann zum zehnten Mal vorzeitig.

Russischer Koloss siegt in Kempten.


Der 2,13 Meter große Walujew verteidigte am Samstag (20.11.04) in Kempten seinen Interkontinental-Titel des Weltverbandes WBA gegen Gerald Nobles (USA) durch Disqualifikation. Der Ringrichter brach den Kampf in der vierten Runde wegen wiederholter Tiefschläge des 31 Zentimeter kleinere Amerikaners ab. Der 31 Jahre alte Profi aus St. Petersburg will als nächstes gegen einen der Klitschko-Brüder antreten.

Ex-Europameister Samil Sam bezwang den Russen Denis Bachtow durch K.o. in der zehnten Runde.

Ex-Europameister Samil Sam bezwang den Russen Denis Bachtow durch K.o. in der zehnten Runde. Damit eroberte er den Titel eines internationalen Meisters des Weltverbandes WBC. Mit drei Aufwärtshaken in Serie setzte der 30 Jahre alte Samil Sam seinen Rivalen außer Gefecht.

Veit bleibt Interims-Weltmeister

Supermittelgewichtler Mario Veit hat seinen Interims-Weltmeistertitel nach Regeln des Weltverbandes WBO gegen Charles Brewer durch Technischen K.o. verteidigt. In der neunten Runde konnte Brewer schließlich nicht mehr mithalten. Als Veit seinen Kontrahenten mit einer weiteren Schlagserie in die Knie zwang, brach Ringrichter Mark Nelson (USA) den Kampf ab und bescherte Veit mit dem Technischen K.o. den 45. Sieg seiner Karriere.Jetzt darf Veit darauf hoffen, dass der amtierende Weltmeister im Supermittelgewicht der WBO, Joe Calzaghe, ins Halbschwergewicht wechselt, wodurch Veit dann kampflos in seiner Gewichtsklasse WBO-Weltmeister wäre.
Auf die Frage, ob er diese Variante einem ebenfalls möglichen Titelkampf gegen Calzaghe vorziehe, falls dieser nicht freiwillig das Feld räume, entgegnete Veit frech: "Ehrlich gesagt: Das ist mir scheißegal." Klare Worte von Mario Veit nach dem bestandenen Debüt.

Markus Beyer zum dritten Mal WBC-Weltmeister

Er boxte wie immer, aber Dank "Lucky Punch" und Glück zurück auf den Thron


Um 0:18 Uhr in der Nacht zu Sonntag (10.10.04) hatte Markus Beyer seinen heißgeliebten Gürtel wieder. Mit einer Rechts-Links-Kombination wie aus dem Lehrbuch streckte der 33-Jährige aus dem Erzgebirge seinen Kontrahenten Cristian Sanavia zu Boden: Sieg durch K.o. in der sechsten Runde gegen den Italiener.


Damit holte sich Markus Beyer zum dritten Mal in seiner Karriere den Weltmeistertitel nach WBC-Regeln und sorgte für eine erfolgreiche Revanche. Am 5. Juni 2004 hatte Beyer den WBC-Gürtel an eben Cristian Sanavia in Chemnitz verloren. "Ich bin glücklich, dass es vorbei ist. Ich kann nicht hundertprozentig zufrieden sein, aber ich habe mich im Laufe des Kampfes freigeboxt.

Der kleine Italiener Sanavia begann in der Erfurter Messehalle wie im Juni erneut stark und holte sich zwei der ersten drei Runden. Dann wurde Beyer endlich stärker und fand nach 54 Sekunden in der sechsten Runde die Lücke: Mit einer Dreifach-Kombination streckte Beyer den Kontrahenten nieder. Sanavia wusste nicht wie ihm geschah und sank zu Boden. Der Ringrichter brach den Kampf sofort ab. "Der Trainer sagte mir, dass ich mehr Gas geben müsse. Dass ich dann mit einem Lucky Punch zum Sieg kommen würde, ist phänomenal", freute sich Beyer über seinen Coup. Für Sanavia war es die erste Niederlage nach K.o. Beyer schraubte seine Bilanz auf zwölf K.o.-Siege im 32. Kampf.

Dank an den Kontrahenten

Der in Köln lebende Beyer vergaß nicht, seinem Kontrahenten zu danken. "Ich rechne ihm hoch an, dass er so schnell für einen Rückkampf zur Verfügung stand", sagte Beyer. Aber auch Sanavia sprach warme Worte, nachdem er sich wieder gefangen hatte: "Ich danke allen. In Italien bin ich ein Niemand. Hier in Deutschland habe ich mich ein bisschen berühmt gefühlt."

Max Schmeling feiert seinen 99. Geburtstag

Max Schmeling
feierte seinen 99. Geburtstag. Am 28. September wurde die spätere Boxlegende Schmeling im brandenburgischen Klein-Lückow geboren. Der Sohn einer Bauerntochter und eines Steuermanns tritt nach seiner Lehre einem Amateur-Boxclub in Köln bei und wird 1924 Amateur-Vizemeister im Halbschwergewicht. Damit beginnt seine steile Karriere.

Am 12. Juni 1930 wird Max Schmeling (l.) Boxweltmeister im Schwergewicht. Er ist der erste Europäer, dem das gelingt. Sein Gegner Jack Sharkey wurde wegen eines Schlages unter die Gürtellinie disqualifiziert.

Joe Lewis, der "braune Bomber", galt als unschlagbar - bis Max Schmeling ihn am 19. Juni 1936 durch K.o. in der vierten Runde besiegte. Schmeling hatte zuvor seinen Gegner genau studiert und einen Schwachpunkt in der Deckung gefunden. Es war die einzige K.o.-Niederlage in der Karriere von Joe Lewis. In dem Kampf ging es jedoch nicht um einen WM-Titel.

Joe Lewis wollte den Rückkampf. Die Revanche gelang Lewis am 22. Juni 1938. Schon in der ersten Runde schlug er Schmeling K.o.
Trotz Rivalität im Boxring sind sich Joe Lewis und Max Schmeling freundschaftlich verbunden geblieben.

Seine aktive Boxlaufbahn beendete Schmeling 1948. Als Getränkeunternehmer baute er sich eine zweite Karriere auf. Mit seiner Frau Anny Ondra zog er sich ins niedersächsische Hollstedt zurück. Schmeling war von 1933 bis zu Ondras Tod 1987 mit der Schauspielerin verheiratet.

Klitschkos peinlicher Sieg.

Er blutete, er schnaufte, er wurde ausgebuht – aber er hat gewonnen. Ein (unabsichtlicher) Kopfstoß rettete Wladimir Klitschko.Aber nicht die 4000 Zuschauer im Amphitheater des Caesar's Palace in Las Vegas. Sie pfiffen, manche beschimpften ihn (wg. seines roten Bademantels) sogar als „Nikolaus“.

Auch Williamson spottete: „Schon in Runde 2 hat Klitschko schwer Luft bekommen. In Runde 4 schnaufte er so heftig wie ein Rhinozeros. Er hatte nichts drauf, seine Schläge bereiteten mir keine Schmerzen. Ich bin mir sicher, spätestens in Runde 7 hätte ich ihn umgehauen.“ Das denkt die Redaktion auch.

Klare Sache für Felix Sturm !

Der Boxer gewinnt Interkonti-Kampf
gegen Robert Frazier. 18.09.2004 in Leverkusen.

Felix Sturm hat den Interkonti-Kampf der World Boxing Organisation (WBO) gegen den US-Amerikaner Robert Frazier gewonnen und darf sich nun Hoffnungen auf einen baldigen WM-Kampf machen. Der deutsche Mittelgewichtler siegte vor 4000 Zuschauern in Leverkusen klar nach Punkten. 116:112, 119:109 und 117:111 lautete das Urteil der Punktrichter. "Das war ganze Arbeit", sagte Sturm nach dem Kampf.

Ob, wann, gegen wen und in welchem Verband Sturm eine WM-Chance erhält, steht noch in den Sternen. Möglich wäre ein Kampf gegen Bernard Hopkins. In der Nacht zum Sonntag besiegte der 39-Jährige den acht Jahre jüngeren Oscar de la Hoya nach technischem K.o. in der neunten Runde.

Große Worte
Hopkins hatte vor diesem Duell im ZDF eine klare Ansage gegeben: "Felix muss die Chance bekommen, gegen den Sieger - also gegen mich oder de la Hoya - um die Weltmeisterschaft zu boxen." Sturm blieb angesichts der Ehrerweisung gelassen: "Reden kann man viel - man muss schon etwas tun." Laut Sturm kursieren nämlich Gerüchte, wonach die beiden im Falle eines Sieges andere Gegner im Auge haben.


Aus für de la Hoya

31-Jähriger verabschiedet
sich nach Niederlage gegen Hopkins in den Ruhestand

Die Karriere von Oscar de la Hoya ist beendet. Der 31-Jährige unterlag in Las Vegas seinem acht Jahre älteren Gegner Bernard Hopkins nach technischem K.o. in der neunten Runde. Damit verpasste der Ausnahmeboxer aus den USA den Mittelgewichts-Weltmeistertitel der Verbände WBC, WBA und IBF.

Während sich de la Hoya nach seiner ersten Abbruchniederlage als reicher Mann in den Ruhestand verabschiedete, freute sich der seit nunmehr elf Jahren ungeschlagene Hopkins über den größten Zahltag seiner Karriere: "Das habe ich mir nach all den Jahren verdient, zumal die Sache heute eindeutig war: Es gab Hopkins-Sauce mit zerhackter Leber."


40 Millionen Dollar Kampfbörse
Noch wird beim amerikanischen Bezahlfernsehen das Geld gezählt, doch es dürfte mit Sicherheit der dollarträchtigste Boxfight außerhalb des Schwergewichts gewesen sein. Warum de la Hoya mit geschätzten 40 Millionen Dollar Kampfbörse viermal soviel erhielt wie sein Gegner, wurde schnell deutlich. Der Großteil der 18.000 Zuschauer brach bei jedem Treffer des Latinos in Ekstase aus.

"In den USA hätte Regina ihren Gürtel nicht behalten"

Umstrittenes Unentschieden
im Kampf zwischen Regina
Halmich und Elena Reid

Regina Halmich bleibt nach einem umstrittenen Urteil die deutsche Box-Königin. Die Karlsruherin verteidigte ihren WIBF-Titel im Fliegengewicht in ihrer Heimatstadt durch ein schmeichelhaftes Unentschieden gegen Elena Reid (USA). Die konträre Wertung der Kampfrichter mit 93:97, 97:97 und 98:94 Stimmen hinterließ aber einen faden Beigeschmack.

Regina Halmich und Elena Reid

Während der belgische Punktrichter die Herausforderin Reid nach zehn Runden vorne sah und der polnische Unparteiische auf ein Remis entschied, stimmte Oliver Evers aus Stuttgart klar für Halmich. "Von einem Skandalurteil zu sprechen, wäre sicher übertrieben. Aber in den USA hätte Regina ihren Gürtel nicht behalten.
Kommentar. Knut Zietsch:

04.09.2004 in Essen Rüdiger May unterliegt Champion Nelson

Rüdiger May hat seine Chance auf eine WM-Krone nicht nutzten können. Der 29 Jahre alte Profi-Boxer aus Köln unterlag am Samstagabend (04.09.04) in der Essener Grugahalle dem Briten Johnny Nelson. May verlor vor 2.000 Zuschauern im Kampf um den WBO-Titel im Cruisergewicht durch technischen K.o. in der siebten Runde.

Für Rüdiger May war es im insgesamt 45. Kampf seiner zehn Jahre währenden Profi-Karriere die dritte Niederlage.

Der Engländer Nelson, der mit May sehr gut befreundet ist, blieb damit auch in seinem 13. WM-Kampf ungeschlagen und weist dabei eine beeindruckende Bilanz von zwölf Siegen und einem Unentschieden auf. Damit bleibt der Boxstall von Wilfried Sauerland weiterhin ohne Titel. Kein Wunder mit solchen Boxern.

Technischer K.o. gegen René Monse

Krasniqi behält den EM-Titel


Profi-Boxer Luan Krasniqi hat seinen Europameistertitel im Schwergewicht verteidigt. Der Kosovo-Albaner besiegte den Magedeburger René Monse vor 4500 Zuschauern in der Stuttgarter Hanns-Martin-Schleyer-Halle durch K.o. in der siebten Runde.Spätestens im nächsten Jahr will er dann nach der WM-Krone greifen. Da käme ihm auch ein Fight gegen Danny Williams gelegen, der in der Nacht zu Samstag (31.07.04) Mike Tyson vermöbelte. Krasniqis Lieblingsgegner ist jedoch ein anderer: "Aber wer ist Danny Williams? Viel lieber würde ich gegen Tyson boxen."

Tyson geht zu Boden: Das war wohl das Ende der Karriere von Mike Tyson?
Der Schlaghagel über 25 Sekunden war für "Iron Mike" zu viel: Danny Williams schickt Mike Tyson überraschend auf die Bretter.

Geschlagen sitzt "Iron Mike" in der Ecke des Boxrings. Blut strömt über sein Gesicht. Hilflos und ohne den Willen noch einmal aufzustehen starrt er in den Ring. Mike Tyson hat verloren: "Es tut mir Leid. Ich bin enttäuscht", entschuldigt er sich bei seinem Trainer Freddie Roach. "Du brauchst dich bei mir nicht zu entschuldigen", antwortet der.
In der Nacht auf Samstag erlebten 18.000 Zuschauer in der Freedom Hall von Louisville im US-Bundesstaat Kentucky kurz zuvor einen 25 Sekunden dauernden Schlaghagel, mit dem Danny Williams den "Bad Boy" des Profiboxens auf den Ringboden schickte. Dort wurde Tyson vom Referee ausgezählt. "Die Leute vergessen, dass das nicht der beste Mike Tyson ist. Das war ein Mike Tyson, der 38 Jahre alt ist", sagte Sieger Danny Williams nach dem Kampf. "Ich glaubte, dass ich gewinnen kann." Tysons chaotische Karriere dürfte damit einen fatalen Ausklang gefunden haben.

Thomas Ulrich erneut Europameister



Thomas Ulrich ist wieder Europameister. Der 28 Jahre alte Halbschwergewichtler hat sich den Titel vor 2 500 Zuschauern in Zwickau durch technischen K.o.-Sieg in der elften Runde über den Italiener Silvio Branco zurückerobert. Für Ulrich war dies der 27. Sieg in seinem 28. Profi- Kampf. Der Schützling von Trainer Fritz Sdunek war bereits von Oktober 2002 bis Februar 2003 Europameister, hatte den EM-Gürtel wegen einer Erkrankung allerdings kampflos abgeben müssen.

Dänen ist Häußler nicht gewachsen

Danilo Häußler hat den Europameistertitels im Supermittelgewicht verpasst. Der 29-Jährige aus Frankfurt (Oder) verlor in seiner Heimatstadt den Kampf um den vakanten Titel gegen Rudy Markussen aus Dänemark nach Punkten. Häußler ist damit bei seinem Versuch gescheitert, den im Oktober vergangenen Jahres verlorenen EM-Titel zurückzuerobern. Für den Schützling von Manfred Wolke stehen nunmehr zwei Niederlagen in 25 Kämpfen zu Buche. Markussen hat in 31 Kämpfen 30 Mal gewonnen.

Tyson: Klitschkos laufen herum wie Schauspieler

Ex-Weltmeister Mike Tyson hat an den Klitschko-Brüdern aus dem Hamburger Universum Boxstall kein gutes Haar gelassen. "Wladimir und sein Bruder Vitali laufen herum wie Schauspieler, als wären sie die Allergrößten. Vitali hat Corrie Sanders bezwungen und rennt herum in dem Glauben, er hätte Muhammad Ali geschlagen. Sie lassen das Boxen schlecht aussehen", lästerte der einstige Schwergewichts-Champion im Interview. Wladimir einfach zusammengebrochen
Wladimir Klitschko sei bei seiner technischen K.o.-Niederlage im WM-Kampf der World Boxing Organization (WBO) gegen Lamon Brewster (USA) nicht einmal richtig getroffen worden. Er sei einfach zusammengebrochen, höhnte Tyson und spottete weiter: Vitalis technischer K.o.-Sieg in der achten Runde im Duell um den vakanten WM-Titel des World Boxing Councils (WBC) gegen den Südafrikaner Sanders sei "einer der langweiligsten Kämpfe in der Box-Geschichte" gewesen. "Mein Sparringspartner Nate Tubbs hat Sanders in der zweiten Runde ausgeknockt, als er in guter Form war. Als Sanders gegen Klitschko kämpfte, sah er aus wie Moby Dick", machte sich Tyson lustig.
"Wenn ich diese Typen nicht schlagen kann, könnte ich aufhören"
Zwei Aufbaukämpfe würde "Iron Mike" brauchen, um gegen Vitali anzutreten. Dass die Klitschkos gegen ihn keine Chance hätten, stehe außer Frage. "Wenn ich diese Typen nicht schlagen kann, könnte ich aufhören", meinte Tyson, der nächste Woche 38 Jahre alt wird. Das letzte Mal stand Tyson am 22. Februar vorigen Jahres im Ring, als er seinen Landsmann Clifford Etienne nach 49 Sekunden ausknockte.

Es gibt keine deutschen Boxer mehr mit Kämpferherz und Biss !

Felix Sturm hatte ein Kämpfer Herz und Biss

und verliert den WM-Fight gegen de la Hoya
Die Kampfrichter betrogen die deutschen Box-Hoffnung Felix Sturm in Las Vegasum um den WM Titel.


Box-Promotor Klaus-Peter Kohl hat vier Tage nach der Niederlage von Felix Sturm im Weltmeisterschaftskampf gegen Oscar de la Hoya Protest gegen das einstimmige Punkturteil eingelegt. Wie wir erfuhren, will der Chef des Hamburger Universum Boxstalls bei der in Puerto Rico ansässigen World Boxing Organization (WBO) ein sofortiges Rematch erwirken.


Boxen: Verband sanktioniert Fehl-Urteil gegen Sturm
Dienstag, 22. Juni 2004, 7.36 Uhr
Der entthronte Mittelgewichts-Weltmeister Felix Sturm wird keinen sofortigen Rückkampf gegen Titelträger Oscar de la Hoya bekommen. Das entschied in San Juan die World Boxing Organization (WBO). Der in der Hauptstadt von Puerto Rico ansässige Box-Weltverband schmetterte damit den von Promotor Klaus-Peter Kohl nach Sturms umstrittener Punktniederlage im WM-Kampf gegen de la Hoya eingelegten Protest ab. Gegen den Beschluss könne der Chef des Hamburger Universum Boxstalls binnen zwei Wochen Berufung einlegen.Anmerkung der Redaktion:War von der WBO nicht anders zu erwarten.

Markus Beyer zu Recht entthront:

Profi-Boxer Markus Beyer ist nicht mehr Weltmeister. Der 33-Jährige hat seinen Titel im Supermittelgewicht des World Boxing Council (WBC) in Chemnitz gegen den Italiener Cristian Sanavia mit einer knappen Punktniederlage verloren.Die knappe Punktniederlage wird hier wohl schöngeredet.Wer so boxt wie Beyer gehört nicht in den Ring es war eine Schande für den deutschen Boxsport. Beyers Promoter Sauerland kündigte unmittelbar nach der Urteilsverkündung an, dass es aller Voraussicht nach noch in diesem Jahr ein Rematch geben wird. Dies sollte Sauerland besser lassen.Beyer ist kein Boxer und wird auch nie einer werden.Dies gilt auch noch für einige andere Boxer in den deutschen Boxställen.

Box High Light Weltmeisterschaft der WIBF

Damen Boxen in der Ostseehalle Kiel

Halmich besiegt Daisy Lang

Die "Königin"schlägt die "Lady" nach Punkten

Das interne Stallduell um den IWBF-Titel im Junior-Bantamgewicht hat Regina Halmich für sich entschieden. Sie besiegte ihre Teamkameradin Daisy Lang nach Punkten. Erst flogen die Fäuste, dann gab es Wortgefechte: Mit ihrem zweiten Weltmeistertitel ist Regina Halmich endgültig zu Deutschlands Box-Königin aufgestiegen, doch der Sieg gegen Daisy Lang verdarb der Karlsruherin total die gute Laune. Es war nicht der Kampf des Jahres. Daisy ist zehn Runden lang vor mir weggelaufen, im Sparring werde ich mehr gefordert sagte Halmich. Langs Trainer Michael Timm pflichtete seiner Schülerin bei: 'Es war kein Wegrennen. Sie hat aus dem Rückwärtsgang getroffen. Wir sind mit dem Urteil nicht einverstanden.' Tatsächlich präsentierte sich die GBU-Weltmeisterin im Bantamgewicht nach einem Übungslager in Las Vegas gut austrainiert und konnte über die gesamten zehn Runden bestens kontra geben. Ihre sonst so gefürchteten unfairen Schläge und 'Kopfnüsse' blieben ganz aus. Für den sportlichen Leiter von Universum, Jean-Marcel Nartz, war die dritte Niederlage der Wahl- Düsseldorferin im 22. Kampf dennoch gerechtfertigt: 'Ich habe Regina vorn gesehen.'

* Regina Halmich *

 

Geburtsdatum: 22.11.1976
Größe: 1,61 m
Wohnort: Karlsruhe
Familienstand: ledig

* Daisy Lang *

Daisy Lang – Box-Weltmeisterin GBU-Weltmeisterin im Bantamgewicht
WIBF-Weltmeisterin im Jr.-Bantamgewicht (1999 - 2003)
GBU-Weltmeisterin im Superbantamgewicht (2003)

Geburtsort: Sofia, Bulgarien
Geburtstag: 4. April 1972
Wohnort: Düsseldorf
Familienstand: ledig
Größe: 1,70m
Gewicht: 52,1 kg

 

Vitali rettete die Familienehre ? WM Kampf: Am 24. April 2004

......

Die Rache von Dr. Eisenfaust dauerte acht Runden. Familienehre gerettet, Weltmeistertitel geholt!

Zu Beginn des Kampfes überraschte der Südafrikaner noch mit knallharten Blitz-Attacken. Klitschko: „Ich habe ihn etwas unterschätzt. Er ist wirklich ungewöhnlich schnell.“ Auch große Nehmerqualitäten konnten Sanders vor der Niederlage nicht retten. Runde 8: Nach 2:46 Minuten und mehreren Wirkungstreffern Klitschkos brach der Ringrichter den Kampf schließlich ab. Technisches K.o. – Sanders war erledigt.

Nach 34 Siegen in 36 Profi-Kämpfen war dies der größte Triumph für Vitali. Von Juni 1999 bis März 2000 war er bereits Weltmeister der nicht so hoch eingeschätzten World Boxing Organization (WBO). Jetzt hat er den Box-Himmel ereicht! Und fast noch wichtiger für ihn: Die Schmach von vor 13 Monaten, die Niederlage Wladimirs gegen Sanders in Hannover, ist jetzt Geschichte.

Der Weltmeister über die Zukunft des kleinen Bruders: „Ich bin mir sicher, Wladimir wird auch Weltmeister.“

Wladimir Klitschkos (28)aus gegen Lamon Brewster (30). 11.April 2004

Lamon Brewster - Don King - Wladimir Klitschko

Wladimir: „Für mich geht’s darum, ob ich in der Champions League, oder nur Bundesliga boxe sagte Klischko vor dem Kampf.“

Doch dann, Klitschkos bitteres K.o. .

Ringrichter Byrd zählte ihn nach dem Schlussgong der 5. Runde aus: Für Wladimir Klitschko endete damit der Traum vom Weltmeistertitel im Krankenhaus.

Nach 1:59 Minuten der vierten Runde hatte Klitschko Brewster erstmals in dessen siebeneinhalbjähriger Profi-Laufbahn zu Boden geschickt. Auf den Punktzetteln der drei Richter Duane Ford, Jerry Roth (beide USA) und Paul Thomas (England) lag der am 8. März 2003 entthronte Weltmeister klar in Front. Das Tempo speziell dieser vierten Runde jedoch, wurde Klitschko zum Verhängnis.

Unter dem psychischen Druck, "besonders gut zurückkommen zu wollen" (Klitschkos ehemaliger Trainer Fritz Sdunek), brach das Kraftpaket zusammen. "Er hat eigentlich perfekt geboxt, dann aber die Übersicht verloren", analysierte Sdunek. Trainer Nachfolger Emanuel Steward hatte Klitschko mit folgenden Worten in die verhängnisvolle fünfte Runde entlassen: "Jetzt ist Brewster so müde wie wir ihn haben wollten. Schau' ihn an: Er ist völlig fertig!" In Wahrheit war es Klitschko auch. "Ich war zwar müde, aber nicht so müde, dass ich mich ihm nicht stellen und Druck machen konnte", wehrte sich Brewster nachher. "Egal, wie er mich getroffen hat, ich hätte immer noch zurückgeschlagen." Dieser "Rückschlag" kam für den 28-jährigen Wladimir Klitschko unerwartet und warf ihn zumindest im Ring um. Wie weitreichend die Folgen sein werden und ob er wieder boxt wird die Zukunft zeigen.

Vor dem Kampf:Box-Profi Wladimir Klitschko glaubte seinen Augen und Ohren nicht zu trauen. Als sein Herausforderer für den Weltmeisterschaftskampf um den vakanten Titel der World Boxing Organization (WBO) in Los Angeles bei der ersten gemeinsamen Pressekonferenz zu den Medien sprechen wollte, begann er plötzlich bitterlich zu weinen. Es dauerte Minuten, ehe Lamon Brewster seine Emotionen halbwegs unter Kontrolle hatte.

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Die Chance meines Lebens "Ihr alle müsst verstehen, das hier ist für mich nicht einfach nur ein Boxkampf", warb Brewster um Verständnis für seine Gefühle. "Für mich geht es hier um Leben oder Tod. Ich komme aus dem Getto, ich bin pleite, ich hatte niemals etwas. Ich bin jetzt 30. Ich boxe, seit ich sieben bin. Ich habe wahrscheinlich mehr Blut gesehen, als jeder einzelne in diesem Raum. Es ist hart für mich das zu sagen, was ich fühle", schluchzte der jetzt in Los Angeles lebende Faustkämpfer. Nun hat er es geschaft.

Lamon Brewster der neue Weltmeister im Schwergewicht.(WBO)

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Ottke verteidigt seine Titel

Rücktritt nach souveränem Kampf


Die letzte Runde geriet zur ausgelassenen Feier für den Champion. Fast locker brachte Sven Ottke die Titelverteidigung seiner WM-Gürtel im Super-Mittelgewicht über die Zeit, während seine Fans "Oh, wie ist das schön sangen "

Der Doppelweltmeister der Verbände IBF und WBA dankte nach der souveränen Vortstellung seinem Publikum mit den Worten: "Ich liebe Euch." Anschließend erklärte der 36-jährige Boxer seinen Rücktritt. "Ich habe gesagt, ich will in Magdeburg aufhören", sagte er. "Und das tue ich jetzt."

Zuvor hatte der Berliner am Samstagabend (27.03.04) in der ausverkauften Magdeburger Bördelandhalle den Schweden Armand Krajnc nach einer äußerst souveränen Vorstellung über zwölf Runden und der besten Leistung seit langem einstimmig nach Punkten bezwungen. Den IBF-Gürtel, den Ottke am 24. Oktober 1998 in Düsseldorf gegen den US-Amerikaner Charles Brewer gewonnen hatte, behauptete er zum 21. Mal. Zum vierten Mal verteidigte er außerdem den Titel der WBA erfolgreich. Ottke blieb damit auch in seinem 34. und letzten Profikampf ungeschlagen. Sechs Mal gewann er vorzeitig.

Heute habe ich gezeigt, was ich kann", sagte Ottke voller Genugtuung, nachdem er nach seinen letzten Kämpfen heftig kritisiert worden war. Doch die Kritik sei nicht der Grund für den Rücktritt gewesen, versicherte Ottke. "Ich habe das schon seit längerer Zeit vorgehabt", sagte er. "In der Vorbereitung sind mir die harten Einheiten immer schwerer gefallen." Außerdem habe er Probleme mit der Bandscheibe. "Jetzt reicht's langsam."

Rücktritt von Lennox Lewis

Er war der letzte "Uneingeschränkte Weltmeister im Schwergewicht": Lennox Lewis. In einer Boxwelt mit konkurrierenden Weltverbänden, verschiedenen Weltmeistern und Ranglisten, stellte niemand in Frage, dass er der beste Boxer von allen sei. Jetzt hört er auf.


In seiner Karriere hat er mit vielen großen Namen seiner Zeit im Ring gestanden: Frank Bruno, Evander Holyfield, Hasim Rahman, Mike Tyson, Davia Tua und natürlich Vitali Klitschko. Jeder wollte gegen ihn boxen. Ihn zu schlagen war der Traum eines jeden Profis. Bei einer Niederlage gegen ihn gut ausgesehen zu haben, hat manchen Boxer für höhere Weihen empfohlen. Vitali Klitschko - vor seinem Fight in den USA ein Unbekannter - wurde nach dem legendären Kampf im letzten Jahr als einer der Top-Boxer der Welt bezeichnet - trotz Niederlage.

Es war der letzte Kampf von Lennox Lewis. Auf ein Rematch hat Vitali Klitschko vergeblich gehofft. Kaum jemand hatte vermutet, dass Lewis auf diese Art und Weise seine außergewöhnliche Karriere beendet. Es gab zu viele Fragen nach dem Abbruchsieg gegen Klitschko. Hätte Lewis wirklich gewonnen? Immerhin hatte Vitali Klitschko bei allen Punktrichtern vorne gelegen.
Dieser Sieg war ein Sieg mit fahlem Beigeschmack. Und es ist nun der Sieg, der Vermutungen nährt. Hatte Lewis Angst vor Klitschko? Hatte er Angst vor einer Niederlage und die Sorge, er müsste als Verlierer abtreten?

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20.12.2003 Kieler Ostseehalle „Wladimir Klitschko schlug Danell Nicholson in Runde 4 Ko

Dieser Sieg ermöglicht Ihm einen neuen WM Kampf.

Samstag 20.12.2003 in der Kieler Ostseehalle hat Wladimir eindrucksvoll gezeigt das er ein Anwärter auf den WM Titel ist.Gegner Danell Nicholson (36/USA) hat Ihm brutal gedroht: „Ich werde Dir Dein hübsches Gesicht zerbeulen.“Wladimir machte aber kurzen Prozess und zerbeult bis auf eine kleine Verletzung wurde auch nichts.

07.Dez 2003 Vitali Klitschko feiert Blitz-K.o.: "Stell Dich, Lennox?"

Am 21. Juni 2003 eroberte Vitali Klitschko mit einem heroischen Auftritt gegen WBC-Weltmeister Lennox Lewis die Herzen der US-amerikanischen Boxfans. Am 7. Dezember 2003 wies er eindrucksvoll nach, diese Zuwendung auch verdient zu haben. Lange - von jenseits des großen Teichs betrachtet sehr lange - hatte die Arroganz im Lande der unbegrenzten Möglichkeiten verhindert, von diesen beiden Ukrainern, den Klitschko-Brüdern Vitali und Wladimir, Notiz zu nehmen. Längst haben sie sich hochgeboxt. Vitali setzte im zu Ende gehenden Jahr zwei Duftmarken, gegen die weder Lewis noch Johnson anzustinken vermochten.
Botschaft an Lennox:
Was dem moralischen Sieger des Lewis-Fights bei seinem Einmarsch in den "Box-Tempel" Madison Square Garden an Begeisterung und Respekt entgegenschlug, bedurfte keines weiteren Kommentars. Ebenso sprach die folgende, gerade 5:54 Minuten dauernde Demonstration seines Könnens für sich. Vitali Klitschko fasste die erneut beeindruckende Werbung in eigener Sache trotzdem in Worte: "Ich will keinen verbalen Kampf eröffnen. Aber ich verspreche: Ich schlage Lennox! Du hast den Kampf gesehen, Lennox!"

Schinden für die Box Kämpfe im Dez 2003


Vitali und Wladimir Klitschko
Auf die Frage nach dem Warum gibt es viele einleuchtende Antworten. Warum bereiten sich die Klitschko-Brüder Vitali und Wladimir auf ihre nächsten Boxkämpfe am 6. Dezember in New York gegen den Kanadier Kirk Johnson und am 20. Dezember in Kiel gegen den Amerikaner Donell Nicholson gemeinsam in Los Angeles vor? Das milde Pazifikklima mit November-Temperaturen von über 20 Grad ist ein Grund, weshalb es die Schwergewichtler aus dem Hamburger Universum Boxstall an die US-Westküste gezogen hat.


Der "Tiger" vepasste den Sprung in die Geschichtsbücher

Es sollte ein historischer Kampf werden - und es wurde eine bittere Niederlage. Darius Michalczewski verlor den Titelkampf gegen Julio Cesar Gonzalez nach Punkten; es war seine erste Niederlag in 49 Kämpfen. Mit einem Sieg hätte er den Rekord von Rocky Marciano eingestellt - doch so ging der Pole mit leeren Händen nach Hause. Gonzalez, der zum ersten Mal in Deutschland boxte, irritierte den "Tiger" mit seinem unkonventionellen Stil. Ein unbeabsichtigter Kopfstoß in der zweiten Runde und ein daraus resultierender Cut behinderte Michalczewski während des gesamten Kampfes.

Dariusz Michalczewski Wollte am 18.10.2003 Samstag Boxgeschichte schreiben. Mit einem Sieg über den Mexikaner Julio Cesar Gonzales in der Hamburger Color-Line-Arena möchte der Halbschwergewichts-Champion der World Boxing Organisation (WBO) den Weltrekord des legendären Rocky Marciano einstellen. Der US-Amerikaner brachte es zwischen 1947 und 1955 auf 49 siegreiche Kämpfe in Serie. Ein Sieg gegen Gonzales würde für Michalczewski die 24. Titelverteidigung in Folge bedeuten.
Schwerste Aufgabe der Karriere
Doch Michalczewskis Promoter Klaus-Peter Kohl warnt vor zu großem Optimismus. "Das ist die schwerste Aufgabe seiner Karriere", sagte der Manager bei einer Pressekonferenz in der Hansestadt. Er hatte recht Kampf verloren

"Für mich geht ein langer Traum in Erfüllung"

Profi-Boxer Vitali Klitschko wird am 6. Dezember gegen den farbigen Kanadier Kirk Johnson im Madison Square Garden den Hauptkampf bestreiten. Das bestätigten beide Boxer bei einer Pressekonferenz im Madison Square Garden in New York. Wenn der 32- Jährige gegen Johnson gewinnen sollte, würde er als Weltranglisten- Erster des World Boxing Councils (WBC) erneut Pflichtherausforderer von Lennox Lewis sein. Der Brite muss bis zum 20. Juni nächsten Jahres seinen Titel verteidigen. Wenn nicht, würde Klitschko um den vakanten WBC- Gürtel kämpfen. Im ersten Duell gegen Lewis hatte er wegen Verletzung durch Abbruch nach der sechsten Runde den Kürzeren gezogen.

Wladimir Klitschko

Fabio Moli

27 Jahre 2 Meter, 110 Kilo), Kampfname „Dr. Steelhammer“. Seine Bilanz: 40 Siege/ 2 Niederlagen. Beim letzten Auftritt von Corrie Sanders ausgeknockt

34 Jahre 1,97m, 117,5 Kilo), Kampfname: „Der Massige“. Beruf: Landarbeiter. Bilanz des Argentiniers: 29 Siege/2 Niederlagen

Das Wiegen vor dem der Kampf ?

Corrie Sanders vermöbelte Wladimir.
Diesen WM Gürtel und Titel möchte Wladimir gerne wieder zurück.

Wladimir schlägt am 23.04.2005 Eliseo Castillo K.o.

Sieg lässt Klitschko von WM träumen

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Damit hat sich der 29-Jährige wieder aussichtsreich in den Weltranglisten der großen Verbände platziert. Die besten Chancen hat er dabei in der WBO, wo er bereits vor dem Kampf gegen Castillo an Platz vier notiert war und nun gute Möglichkeiten hat, zum Pflichtherausforderer von Weltmeister Chris Byrd ernannt zu werden.Zwei Jahre nach dem Verlust seines WM-Titels präsentierte sich der zwei Meter große Klitschko in guter Verfassung. Mit seiner linken Führhand attackierte er den Kubaner permanent und hielt ihn erfolgreich auf Distanz. Der zwölf Kilogramm leichtere und zwölf Zentimeter kleinere Castillo konnte Klitschko in dem einseitigen Gefecht nicht gefährlich werden.